Samstag, 23. September 2017

Funkelnder Leseabend

Im Rahmen der Edelstein-Challenge, gibt es heute einen Leseabend, bei dem ich mitmache. Organisiert wird er von Bianca von Prowling Books und *hier* ist ihre Seite dazu







Natürlich gibt es im Laufe des Abends auch ein paar Fragen, die ich hier beantworten werde. Also, los gehts...


Frage 1
Welches Buch bzw. welche Bücher möchtest du heute lesen und hast du dir ein bestimmtes Ziel vorgenommen? X Seiten, bis Kapitel X, Buch beenden...? =)

https://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/demon_road_hoelle_und_highway-7869/

Ich starte mit "Demon Road" von Derek Landy und ärgere mich gerade, dass ich gestern den zweiten Band nicht sofort aus der Bücherei mitgenommen habe.
Ein bestimmtes Ziel habe ich mir nicht vorgenommen. Ich lese einfach so lange ich Lust habe und schaue, wie weit ich komme.







Frage 2
Welches Buch hat dich zuletzt so richtig begeistert bzw. enttäuscht? Fasse das Buch in 3 Adjektiven zusammen, ohne uns zusätzlich zu sagen was deine Meinung ist und lass uns ein wenig raten. =)

Ich habe mich für "Morgen lieb ich dich für immer" von Jennifer L. Armentrout entschieden



1. authentisch
2. bewegend
3. fesselnd


Wie wahrscheinlich nicht so schwer zu erraten war, hat mir dieses Buch gut gefallen - es steht bislang an erster Stelle meiner Lieblingsbücher des Jahres.




update:
Bei "Demon Road" bin ich mittlerweile bei Kapitel 31 angelangt, also auf Seite 261/478 (okay, ich bin zum Leseabend mit Kapitel 21 gestartet). Die Charaktere sind verschieden und man lernt sie immer besser kennen. In einer Szene hatte ich so einen "oh Gott, wie kann man bloß so blöd sein?"-Moment, aber das war ein kleiner Ausreißer, den ich erstmal verzeihen werde, weil es mir das Buch sonst ganz gut gefällt.

Frage 3
 Hattet ihr in eurem aktuellen Buch bzw. euren aktuellen Büchern schon eine Lieblingsstelle oder ein schönes Zitat? Konnte euch etwas besonders berühren oder zum Lachen bringen?

Sagen wir es mal so, einer der Charaktere ist ein wenig nervig, wenn auch auf eine liebevolle Art, und ist manchmal etwas schwer von Begriff, das hin und wieder zu Momenten führt, die ich mit "Situationskomik" beschreiben würde (weil mir gerade kein passenderer Begriff einfällt)

update:
Ich bin jetzt bei Kapitel 44 und wäre vermutlich weiter gekommen, wenn ich nicht zwischendurch Hunger gehabt hätte :)

Frage 4
Draußen ist es mittlerweile dunkel, die Augen werden womöglich schwer und wir machen es uns so richtig gemütlich. Oder doch lieber im Stehen lesen um bloß nicht einzuschlafen? Erzähle uns von deinen liebsten Lesegewohnheiten an einem Herbst-/ bzw. Winterabend.

Am liebsten natürlich in eine kuschelige Decke gehüllt auf dem Sofa, im Ofen knistert das Feuer, und dann so richtig ins Buch abtauchen. Ich träume noch von einem dieser extra-breiten Sessel, der in meiner kleinen Bibliothek steht, aber das wird wohl noch eine Weile dauern.

update:
Ich habe Demon Road jetzt beendet. Es hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen, allerdings fand ich das Ende etwas chaotisch.

 
Ich werde jetzt mit diesem Buch weitermachen. Ich habe die Reihe jetzt so lange ignoriert - länger geht es wohl nicht. Mal sehen wie es mir gefällt.









Frage 5
Die letzte Frage heute lautet: Wie liest du im Alltag? Machst du regelmäßig solche Marathons wie heute, einfach ein paar Stunden lesen, oder sind es im Alltag dann doch eher Häppchen und es summiert sich mit der Zeit? Wie oft und lange liest du normalerweise?

Das ist ganz verschieden. Momentan bin ich krank geschrieben, da lese ich wirklich viel und oft auch Stunden am Stück. Sonst nutze ich oft auch die kleinste Pause um ein paar Seiten zu lesen. Aber ich habe auch Phasen, in denen ich gar nicht lese - die sind aber eher selten.

update:
Erstes Kapitel von "Selection" beendet. Liest sich ja ganz gut. 

update (0:09 Uhr):
Bin mittlerweile bei Kapitel 7. Der Schreibstil ist so, dass ich förmlich durch die Zeilen fliege, aber ich werde wohl doch zeitnah im Bett verschwinden und morgen dann nochmal bei meinen Mitlesern durchgucken.
Gute Nacht. 

Montag, 18. September 2017

Ich bin Vielleser

Ich stöbere oft auf Bücherblogs herum und auch durch die Challenges an denen ich teilnehme fällt mir immer wieder auf, wieviel Zeit sich die Buchblogger fürs Lesen und ihren Blog nehmen. Ich weigere mich ein wenig, mich selbst als Buchblogger zu bezeichnen, weil ich die Aufmachung und Rezensionen der anderen wirklich toll finde und meine an diese bei weitem nicht heranreichen. Aber ich führe diesen Blog vor allem für mich selbst. Ich sehe ihn als digitales Notizbuch in dem ich die  Bücher festhalte, die ich lese.

Wenn ich mit Menschen spreche, denen ich so über den Weg laufe und wir das Thema "Lesen" anschneiden, sind die meisten eher beeindruckt über die Zahl der Bücher, die ich so lese. Spitze Bemerkungen, wie andere sie offenbar erhalten, erlebe ich eigentlich nie.

Trotzdem habe ich mir  nach dem Beitrag von Aleshanee mal die Fragen "geklaut", die sie wiederum bei Mellis Buchleben gefunden hat.

1. Woher nimmst du die Zeit zum Lesen? Hast du keine anderen Verpflichtungen?

Natürlich habe ich Verpflichtungen. Ich habe einen Job, einen Haushalt und hin und wieder möchten Familie und Freunde mich auch mal zu Gesicht bekommen (wobei letzteres bei mir eher ein Vergnügen als eine Pflicht ist). Aber die meisten von uns haben doch ein Hobby, für das sie sich mehr oder weniger Zeit nehmen - und mein Hobby ist das Lesen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, wieviel Zeit man zum Lesen haben kann, wenn man den Fernseher einfach mal aus lässt ;-)

2. Hast du die Bücher in deinem Regal alle gelesen?

Nein, aber die meisten. Und den Rest schaffe ich auch noch, die Bücher laufen mir ja nicht weg.

3. Kannst du dich an alle gelesenen Bücher erinnern?

Also, ich könnte sie jetzt nicht aus dem Gedächtnis aufsagen und den Inhalt im Detail wiedergeben, aber wenn ich ein Buch später in die Hand bekomme oder jemand davon erzählt, weiß ich relativ schnell ob ich es gelesen habe und wie es mir gefallen hat.

4. Wie kannst du es dir finanziell leisten, so viel zu lesen?

Da ich nicht zu den Menschen gehöre, die immer nur die allerneuesten Bücher lesen, ist es finanziell nicht so problematisch. Ich leihe mir viel in Büchereien (auch eBooks), dazu kommen öffentliche Bücherschränke, Bücherflohmärkte, Geschenke, Mängelexemplare, Gewinne von Internetportalen und hin und wieder kaufe ich sogar mal ein neues Buch.

5. Brichst du Bücher ab? Hast du dann nicht Angst, etwas zu verpassen?

Ich breche Bücher selten ab. Irgendwie habe ich auch bei Büchern die mir nicht gefallen meistens noch die Hoffnung, dass wenigstens ein gutes Ende dabei rauskommt. Früher habe ich mich immer bis zum Ende durchgequält, aber inzwischen bin ich so weit, dass ich meine kostbare Lesezeit nicht mehr von schlechten Büchern stehlen lasse. Außer bei Rezensionsexemplaren - die lese ich natürlich bis zum Ende.

6. Liest du Bücher quer?

Nein. Wenn das Buch mich begeistert, will ich es ausgiebig genießen. Wenn ich das Buch furchtbar finde, lege ich es wieder weg.

7.  Liest du kurze Bücher nur wegen der Statistik?

Nein. Für mich ist es im Prinzip egal, ob ein Buch 100 oder 1000 Seiten hat. Es ist nur manchmal so, dass ich ein dickes Buch etwas länger im Regal lasse weil ich gerade zig Dinge im Kopf habe und deshalb "leichte" Lektüre bevorzuge, die oft eher so um die 300 Seiten hat.

8. Üben die Challenges, an denen du teilnimmst, keinen Druck auf dich aus?

Jein. Klar wähle ich meine Bücher auch so aus, dass sie zur Challenge passen. Aber wenn ich gerade wirklich Bock auf etwas habe, dass in keine Challenge passt, dann lese ich das trotzdem. Lesen soll ja Spaß machen. Allerdings gibt es bei den meisten Challenges eine Deadline zum Rezensionen schreiben, da komme ich des Öfteren in Zugzwang. Richtig stressen lasse ich mich davon jedoch nicht. Und es gibt ja auch noch "entspannte" Challenges wo keine Rezi-Pflicht besteht.

9. Ist Lesen ein Wettbewerb?

Für mich nicht. Lesen ist mein Hobby, meine Entspannungshilfe. Ich muss niemanden mit der Zahl meiner Bücher oder der gelesenen Seiten übertrumpfen - wozu? Nur damit ich sagen kann, dass ich der "bessere" Leser bin weil ich mehr habe? Davon habe ich nichts, es würde mir nur den Spaß verderben.

10. Hast du keine anderen Hobbys?

Doch. Eine Menge. Nähen und Häkeln. Kochen und Backen (wobei man das ja auch unter "Haushaltspflichten" zählen könnte). Briefe schreiben. Sport. Ich mache das alles nicht jeden Tag, so ist Abwechslung vorhanden und es gibt tatsächlich auch Tage, an denen ich kein Buch in die Hand nehmen mag.

Mittwoch, 13. September 2017

(Rezension) J.R. Ward - Bourbon Kings

https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/bourbon-kings/id_6111288



Reihe: Bourbon Kings #1
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 3. Januar 2017
Seiten: 528
ISBN: 978-3-7363-0322-5
Preis: 12,90 €









Inhalt:

Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familie großen Reichtum und großes Ansehen gebracht. Doch als Tulane, der verlorene Sohn und Erbe des Imperiums, nach zwei Jahren des selbstauferlegten Exils auf das Familienanwesen Easterly zurückkehrt, droht die glänzende Fassade zu zerbrechen. Geplatzte Träume und die unerfüllte Liebe zu der Angestellten Lizzie King hatten ihn damals in die Flucht getrieben. Jetzt ist Lane wieder da - und mit ihm die Vergangenheit. Seine Rückkehr wird an niemandem spurlos vorübergehen: nicht an Lizzie, die ihr Herz um jeden Preis schützen will, nicht an Lanes schöner und eiskalter Ehefrau oder seinem älteren Bruder, dessen Zorn und Verbitterung keine Grenzen kennen. Und schon gar nicht an dem strengen Bradford-Patriarchen, einem Mann mit wenig Moral, noch weniger Skrupeln und vielen dunklen Geheimnissen. Während die Spannungen in der Familie wachsen, wird klar, dass sich das Leben auf Easterly für immer verändern wird.


Das Buch und ich

Schon wegen des Covers hatte das Buch im Laden meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und auch der Klappentext hörte sich für mich sehr vielversprechend an.

Den Schreibstil der Autorin fand ich recht angenehm und leicht zu lesen, allerdings musste ich mich immer wieder umgewöhnen, da sie in der 3. Person aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere schreibt, so dass man sich immer erstmal klar machen muss, um wen es gerade geht. Auch im Allgemeinen gab es viele unterschiedliche Charaktere, die man - ebenso wie ihre Beziehungen untereinander - im Blick haben musste, um das Ganze zu verstehen, wobei mir manchmal nicht klar war, ob sie überhaupt eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen.

Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen, allerdings spielt sich das alles in einem recht kurzen Zeitraum ab, was es für mich eher unglaubwürdig macht. Vieles geht einfach zu schnell und gleichzeitig gibt es in den über 500 Seiten wenig "Action".

Insgesamt bin ich mit dem Buch jedoch recht zufrieden und werde sicher auch noch den nächsten Band lesen.

Montag, 11. September 2017

(Rezension) Susann Pásztor - Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts

http://www.kiwi-verlag.de/buch/die-einen-sagen-liebe-die-anderen-sagen-nichts/978-3-462-04526-0/



Genre: Roman
Verlag: Kiepenheuer &Witsch
Erscheinungsdatum: 09. März 2013
Seiten: 256
ISBN: 978-3-462-04526-0
Preis: 9,99 €









Inhalt:

Das Schweigewochenende, das Mila auf Anraten ihrer Therapeutin besucht, wird zu einer echten Herausforderung: seltsame Menschen, die man nur stumm betrachten kann, unbequeme Sitzpositionen, exotische Anleitungen. Dazu die Stille, die so viele unerwünschte Einsichten bereithält. Und dann noch dieser Simon, der Mila überredet, ihn nach dem Seminar ein Stück mit dem Auto mitzunehmen.
Dass die Stille sie direkt in ein Hotelzimmer führen würde, haben die beiden nicht erwartet. Sie verbringen dort drei leidenschaftliche Tage und Nächte, begegnen sich mit rückhaltloser Offenheit und lassen sich ganz aufeinander ein. Und als sie sich so nah gekommen sind wie niemandem zuvor, beschließen sie, für immer auseinanderzugehen. Susann Pásztor erzählt einfühlsam, witzig und mit psychologischem Gespür von der großen Liebe – und von einer Frau, die alles daransetzt, damit sie doch nicht endet.


Das Buch und ich:

Die Geschichte wird in einem ruhigen Ton und mit einfachen Worten aus Milas Sicht erzählt. Ich konnte mich von Anfang an gut in sie hineinversetzen, vor allem an dem Schweigewochenende, auf dem sie sich zunächst so fehl am Platz vorkommt.

Die Zeit, die sie mit Simon im Hotel verbringt, zeigt eine andere Seite von Mila. Offen, ehrlich und verletzlich. Auch von Simon lernen wir diese Seite kennen und die Nähe zwischen den beiden ist direkt spürbar, wobei man als Leser immer daran erinnert wird, dass die Zeit, die beiden bleibt begrenzt ist.

Bis dahin war ich von diesem Buch restlos begeistert und auch die erste Phase nach der Trennung von Simon war für mich noch realistisch und nachvollziehbar. Den Rest des Buches fand ich jedoch zunehmend verwirrend und machte oft nicht so recht Sinn, das Ende kam sehr plötzlich und ich hatte das Gefühl, einfach sitzen gelassen zu werden.

Obwohl die Geschichte gut erzählt ist und sowohl Momente zum Schmunzeln als auch Momente  zum Nachdenken enthält, hat das Ende dem Gesamteindruck deutlich geschadet.

Mittwoch, 6. September 2017

Read'n'Talk Challenge: Die September-Bücher

https://www.rowohlt.de/taschenbuch/isabel-ashdown-sunday-girl.html

Inhalt:

Nach über zwanzig Jahren kehrt Sarah in das südenglische Küstenstädtchen East Selton zurück. Beim Jahrgangstreffen ihrer Schule wird sie alle wiedersehen: Lehrer, Mitschüler, Mädchenschwarm Dante. Und vor allem Kate und Tina. Ihre besten Freundinnen, damals. Alle werden wissen wollen, warum Sarah damals Hals über Kopf verschwand. Und so wandern Sarahs Gedanken zurück in das Jahr, in dem ihre jäh Kindheit endete. Zurück zu jenem Ereignis, das ihr Leben für immer veränderte ...







http://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/liebe-findet-uns-9783548289557.html

Inhalt:

Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.



https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/bourbon-kings/id_6111288

Inhalt:

Eine mächtige Dynastie: skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle
Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ...

Dienstag, 5. September 2017

(Rezension) Sophie Kinsella - Cocktails für drei

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Cocktails-fuer-drei/Sophie-Kinsella/Goldmann-TB/e369862.rhd


Genre: Chick-Lit
Originaltitel: Cocktails for Three
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 19. August 2013
Seiten: 352
ISBN: 978-3-442-47685-5
Preis: 8,99 €




Inhalt:

Drei junge Frauen arbeiten bei einem Londoner Magazin und treffen sich einmal im Monat, um bei ein paar Cocktails die letzten Neuigkeiten auszutauschen: Da ist die glamouröse, selbstbewusste Roxanne, die stets hofft, dass ihr heimlicher Liebhaber eines Tages seine Frau verlässt und sie heiratet. Die patente Maggie, die bisher noch alles im Leben perfekt gemeistert hat, bis ihre Mutterrolle sie zu überfordern droht. Und Candice – gutmütig und grundanständig. Zumindest glaubte sie das, bis eine alte Bekannte auftaucht, der Candice helfen möchte. Doch damit gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Aber zum Glück sind ja noch Roxanne und Maggie da ...


Das Buch und ich

Ehrlich gesagt, ging mir Candice mit ihrem "Schuldkomplex" mächtig auf die Nerven, vor allem, weil sie von der Möglichkeit, ihre vermeintliche Schuld wieder gut zu machen, so besessen ist, dass sie ihren langjährigen Freundinnen dadurch vor den Kopf stößt und vorbehaltlos ihrer neuen "Freundin" glaubt und deren Verhalten entschuldigt, auch wenn viele Zeichen auf etwas anderes hindeuten.
Natürlich habe auch Roxanne und Maggie Probleme, über die sie nicht reden wollen oder können, aber das fand ich als Leser wesentlich nachvollziehbarer und authentischer.

Ich habe zu Anfang ein wenig mit dem Buch gehadert - vor allem wegen Candice - doch mit der Zeit kam mehr "Geschichte" von Maggie und Roxanne dazu und alles fügte sich wunderbar ineinander. So hatte ich am Ende doch noch viel Freude an diesem Roman. Vieles ist zwar vorhersehbar, doch  manchmal braucht man ja solche Geschichten. Man hält Konflikte leichter aus wenn man weiß, dass am Ende alles gut wird.

Eine perfekte Urlaubslektüre.

(Rezension) Jenny Colgan - Die kleine Bäckerei am Strandweg

https://www.piper.de/buecher/die-kleine-baeckerei-am-strandweg-isbn-978-3-8333-1053-9



Genre: Roman
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 01.Juni 2016
Seiten: 496
ISBN: 978-3-8333-1053-9
Preis: 9,99 €










Inhalt:

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht ...


Das Buch und ich

Laut Inhaltsangabe könnte man meinen, dass Polly freiwillig nach Cornwall geht und die Bäckerei eröffnet, doch ihre finanzielle Lage und die Trennung von ihrem Freund führen sie dorthin. Aber das nur am Rande.
Die Charaktere sind, trotz mancher Schrulligkeiten, sympathisch und liebenswert. Jeder hat kleine Macken und eine Vergangenheit, über die manchmal nicht gerne geredet wird und der Ort scheint trotz der Abgeschiedenheit recht idyllisch zu sein.

Die Geschichte liest sich leicht und ohne allzu große Aufregung. Sie wirkt auf mich relativ authentisch, mal abgesehen von den Konflikten, die ich hier eher als wenig aufregend empfunden habe - da hätte etwas deutlicherer "Krach" dem Buch etwas mehr Schwung verliehen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, es eignet sich sehr gut als leichte Sommer- oder Urlaubslektüre.