Samstag, 17. Dezember 2016

(Challenge) Read'n'Talk Challenge

Diese Challenge habe ich bei Nadja von Bookwormdreamers entdeckt und zwar *hier* 
Da es in dieser Challenge mehr um die Kommunikation geht und das mal was ganz anderes ist als einfach nur stumpf Aufgaben "abzuarbeiten" (was mir ja auch sehr viel Spaß macht, aber je eher etwas für Einzelkämpfer ist) habe ich mich gleich angemeldet.

Das sind die Regeln:

Die SuB-Abstimmung

Zum Anfang jedes Monats stellt jeder Teilnehmer eine SuB-Abstimmung auf. Es werden drei Bücher vom eigenen Sub zur Auswahl gestellt, welche man gerne lesen würde. Das Aussuchen soll keinen bestimmten Regeln folgen, sondern einfach nach Lust und Laune entschieden werden. Ob man da nach einem bestimmten System vorgeht, wie zum Beispiel Sub-Leichen auszuwählen, ist jedem selbst überlassen.
Die Community, also mindestens einige von den anderen Challengeteilnehmer, stimmen dann für eines der Bücher ab, die zur Auswahl stehen. Das Buch soll bis zum Ende der Challenge gelesen werden. Somit kommen im Laufe eines Jahres 12 Bücher zusammen, die bis zum Ende der Challenge gelesen werden sollen. Wie man sich das einteilt, ist dabei jedem selbst überlassen.
Es besteht keine Rezensionspflicht, aber wer gerne die anderen an seinen Eindrücken von den Büchern teil haben lassen will, kann das gerne tun.
Für jedes gelesene Buch aus der SuB-Abstimmung gibt es 2 Punkte. Schafft man alle 12 Bücher in einem Jahr zu lesen und zu beenden, gibt es zusätzlich noch einmal 5 Punkte.



Lesenächte / Leseabende

Einmal im Monat gibt es eine Lesenacht oder einen Leseabend, in der ich auch Fragen stelle. Der Termin wird von mir immer am Anfang des Monats gemeinsam mit meiner SuB-Abstimmung bekannt gegeben. Vor allem sollen sie das Kennenlernen und die Kommunikation untereinander fördern. Ich werde passend dazu immer eine Facebookveranstaltung erstellen, in der wir uns austauschen können und gemeinsam Zeit verbringen. Diese werde ich rechtzeitig anlegen und in der Facebook-Gruppe zur Challenge und auch auf meinem Blog einsetzen, sobald sie besteht.
Für jede teilgenommene Lesenacht oder Leseabend gibt es noch einmal zusätzlich 2 Punkte. Kommunikation soll ja belohnt werden.



Leserunden

Vielleicht hat ja der eine oder andere ja Lust, die Kommunikation, die im Laufe der Challenge entsteht, über gemeinsame Leserunden zu nutzen. Gemeinsam ein Buch lesen, sich darüber auszutauschen und den SuB abzubauen. Genau das ist ja auch Ziel der Challenge. Wer also von sich aus gerne ein Buch mit jemand anderem lesen will oder ob sich vielleicht etwas per Zufall ergibt, dass wir sogar alle zusammen ein Buch lesen, möchte ich natürlich auch fördern.
Deshalb gibt es für jede in der Gruppe zustandegekommene Leserunde auch 2 Punkte. Gerne erstelle ich auch Facebookveranstaltungen, wenn ihr euch darüber austauschen wollt.
Los gehts! 
Unter dem jeweiligen Monat findet ihr meine Auswahl - das fett gedruckte ist das Challengebuch.

Januar:

1. "Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus *Rezi*
2. "Kiss me in New York" von Catherine Rider
3. "Der Beobachter" von Charlotte Link  

Leseabend am 6.1. *Post* 

Februar:

1. "Die Brautprinzessin" von William Goldman
2. "Der Heiler" von Antti Tuomainen
3. "Mildred Scheel" -Biografie geschrieben von Cornelia Scheel

März (englische Bücher)
Blogpost zur Buchauswahl
1. "Fangirl" von Rainbow Rowell *Rezi*
2."Falling" von Jane Green
3. "Brighton" von Michael Harvey 

April (Biografien)
1. Fred Sellin - Ich brech die Herzen... Das Leben des Heinz Rühmann
2. Heribert Schwan - Die Frau an seiner Seite (Hannelore Kohl)
3. Helmut Schmidt - Außer Dienst


Mai
1. Anne Enright - Anatomie einer Affäre
2.Benoite Groult - Salz auf unserer Haut
3. Stefanie Zweig - Nirgendwo in Afrika

Juni 
Blogpost zur Buchauswahl
1. Arne Dahl - Zorn
2. Joakim Zander - Der Schwimmer
3. Andreas Winkelmann - Wassermanns Zorn 

Juli
Blogpost zur Buchauswahl
1. Nathan Hill - Geister
2. Garth Risk Hallberg - City on Fire
3. Blake Crouch - Dark Matter - Der Zeitenläufer 

August
Blogpost zur Buchauswahl
1. Kerry Reichs - Auf gut Glück
2. Shari Shattuck - Tage wie Salz und Zucker
3. Brigitte Janson - Holunderherzen

September
Blogpost zur Buchauswahl
1. Isabel Ashdown - Sunday Girl 
2. J.P. Monninger - Liebe findet uns
3. J.R. Ward - Bourbon Kings

  

Montag, 5. Dezember 2016

(Rezension) Cornelia Pichler - Solange es Sara gibt




Genre: Roman
Verlag: edition keiper
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2016
Seiten: 520
ISBN: 978-3903144002
Preis: 24,32 €








Klappentext:

Sara leidet an Mukoviszidose, einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit. Um niemandem zur Last zu fallen, meidet sie Bindungen und Beziehungen und hat die elterliche Umgebung früh verlassen, um als Yogalehrerin in Kanada, Australien, Irland, Schweden und auf St. Barth zu arbeiten. Dabei hat sie fünf Männer kennengelernt – und wieder verlassen -, mit denen sie unter anderen Umständen glücklich hätte werden können.
Nun, mit Anfang 30, beschließt Sara, sich auf die Liebe einzulassen und schreibt Briefe an „ihre“ fünf Männer aus der Vergangenheit. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt.

Meine Meinung

Jahrelang hat Sara sich von festen Beziehungen ferngehalten weil sie niemandem zumuten wollte, mit ihrer Krankheit und ihrem damit verbundenen „Verfallsdatum“ zu leben. Mit Anfang 30 erkennt sie, dass sie sich durch dieses Verhalten auch ihr eigenes Glück verwehrt hat. Deshalb nimmt sie Kontakt zu ihren Ex-Freunden auf um ihnen reinen Wein einzuschenken und herauszufinden, ob einer von ihnen der Mann ist, mit dem sie ihr Leben teilen möchte und der ihr eine zweite Chance gibt.

Ich fand diese Idee sehr interessant und begann voller Vorfreude zu lesen.

Auf den ersten Blick hat Sara ihr Leben gut im Griff. Sie ist selbstständig, hat eine eigene Wohnung und ein Yogastudio und hat sich mit ihrer Krankheit arrangiert. Eine enge Bindung hat sie nur zu wenigen Personen, nämlich ihrer Mutter, Oma und ihrer Freundin Lilly. Im Laufe ihres Lebens hat sich Sara einen Panzer zugelegt um sich vor Verletzungen zu schützen. In dem sie so tut als sei sie eine starke Frau, der nichts und niemand etwas anhaben kann, merkt sie nicht, wie sie anderen mit ihrem Verhalten vor den Kopf stößt.
Genau diese Sara war während des Lesens lange ein großes Problem für mich. Sie wirkte wie ein verwöhntes kleines Kind, das immer bekommt was es will und es wegwirft wenn sie dessen überdrüssig ist – oder in ihrem Fall: wenn die Gefahr besteht, dass ihr Schutzpanzer durchbrochen wird. Rücksichtslos und egoistisch hat sie die Männer ohne Erklärung und die meisten von ihnen auch ohne Abschied verlassen und ist dann auch noch so frech, diese nach Jahren wieder zu kontaktieren ohne einen Moment darüber nachzudenken, was sie unter Umständen damit anrichtet. Diese Art und Weise war mir einfach zuwider und lässt sich meiner Meinung nach nicht ausschließlich nur durch ihr Leben mit der Krankheit und die damit verbundenen Erfahrungen erklären oder gar entschuldigen lässt. Sara war mir so unsympathisch, dass ich das Buch manchmal am liebsten abgebrochen hätte. Etwa in der Mitte des Buches begann Sara, ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen. Von da an hatte ich Spaß an der Geschichte, denn nun konnte ich merken, wie Sara sich veränderte.
Bezüglich ihrer Ex-Freunde fand ich Dave und Nicolaus von der Darstellung her eher etwas flach, weshalb diese Abschnitte für mich etwas langweilig waren, auch wenn ich gut nachvollziehen konnte, wieso Sara sich in diese Männer verliebt hatte. Ryan, Colin und Eric waren für mich dann etwas greifbarer und Saras Zeit mit ihnen kam mir wesentlich lebendiger vor – hier begann ja auch Saras Wandlung.

Die Erzählweise der Autorin ist sehr detailliert und man merkt beim Lesen wieviel Arbeit sie in die Recherche steckt. Ich konnte mir die jeweilige Umgebung, in der Sara sich gerade befindet, sehr gut vorstellen und hatte beinahe selbst das Gefühl, in Kanada auf einem Baum zu sitzen und Bären zu beobachten oder auf St. Barth mit den Füßen durch den Sandstrand zu spazieren. Auch über Saras Krankheit Mukoviszidose habe ich viel erfahren, ohne dass die Krankheit dabei zu sehr in den Vordergrund gerückt wurde.

Das Ende (welches ich hier natürlich nicht verraten werde) war einerseits überraschend, andererseits aber auch mehr als stimmig für die Geschichte und hat mich deshalb auch überzeugt.

Fazit:

Ehrlich gesagt bin ich etwas zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. Auf der einen Seite hat es für meinen Geschmack einfach viel zu lange gedauert bis ich wirklich in die Geschichte eintauchen konnte weil ich mich innerlich ständig über Saras Verhalten aufgeregt habe, andererseits gibt es so viele positive Aspekte (Erzählweise, Entwicklung der Protagonistin, einfühlsamer Umgang mit der Krankheit – keine Mitleidhascherei, stimmiges Ende) die mich begeistert haben.
Insgesamt hat mich dieses Buch nicht so sehr überzeugt wie der erste Roman von Cornelia Pichler, ich kann es jedoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

           

Dienstag, 29. November 2016

(Challenge) Weltenbummler Challenge 2017

Da ich in den letzten zwei Jahren so viel Spaß beim Weltreisen hatte, mache ich auch 2017 wieder bei der Challenge von der Wörterkatze mit. Mal sehen wie weit ich dieses Mal komme :)

(Challenge) Stadt Land Buch 17

Die Challenge von Carlosia geht 2017 in die zweite Runde und ich bin wieder mit dabei.

(Challenge) Edelstein Challenge 2017


2017 wird es funkeln - so ist der Plan von Bianca von Prowling Books und dafür hat sie die Edelstein-Challenge ins Leben gerufen.

Vorschau auf 2017

Auf Grund eines Jobwechsels ist die Zeit fürs Lesen und Bloggen in den letzten Monaten knapp geworden, aber jetzt, wo die Einarbeitungsphase vorbei ist, kann es wieder losgehen. Und was ist da eine bessere Motivation als sich schonmal ein paar Challenges für 2017 auszusuchen?

Da sind zunächst natürlich die "Klassiker".

(Challenge) Panem Challenge 2017

Bei pinkmaibooks habe ich diese interessante Challenge entdeckt und schon beim Lesen der Regeln wollte ich unbedingt mitmachen, also habe ich mich angemeldet.

(Challenge) Motto Challenge 2017


Auch im Jahr 2017 gibt es bei Aleshanee wieder die Motto Challenge (guckstu *hier* ) und natürlich bin ich dabei am Start :)
Die Regeln sind im Vergleich zu den Vorjahren leicht verändert und auch wenn es mir nicht darum geht zu "gewinnen" finde ich die neue Bewertung besser, ganz einfach weil es ja ein Unterschied ist ob man ein Buch mit 200 oder eins mit 500 Seiten liest. Aber wie gesagt, mir geht es - und das ist ja auch der Sinn der Challenge - vor allem um den SuB-Abbau und den Spaß am Lesen.

Montag, 17. Oktober 2016

(Rezension) Megan Shepherd - The Cage - Entführt




Originaltitel: The Cage
Serie: The Cage #1
Genre: Jugendbuch, Dark Romance
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 29. August 2016
Seiten: 464
ISBN: 978-3-453-26893-7
Preis: 12,99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren






Inhalt:

 Die 16-jährige Cora erwacht mitten in einer Wüste. Sie wurde offensichtlich entführt! Aber von wem? Und wo um Himmels willen ist sie gelandet? Denn an die Wüste grenzen eine arktische Tundra und das Meer, dahinter liegt eine filmkulissenartige Stadt. Fünf weitere Jugendliche irren durch die merkwürdige und, wie sich bald zeigt, sehr gefährliche Szenerie. Und dann tritt Cassian auf: ein unglaublich schöner junger Mann, der sich als ihr Wächter vorstellt. Ihr Wächter in einem Zoo, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt. Eine Flucht scheint unmöglich zu sein. Bis sich zwischen Cora und Cassian eine verbotene Anziehung entwickelt. Doch kann Cora ihm genug vertrauen, um zu fliehen?

Meine Meinung:

Zugegeben, die Tatsache, dass es sich um eine Art Parallelwelt im Universum handelt, hat mich für einen winzigen Moment abgeschreckt aber der Klappentext als Ganzes hatte mich schon so neugierig gemacht, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Vom ersten Moment an war ich von der Geschichte gefesselt. Jugendliche die auserwählt wurden sich zu vermehren - wobei die Paarungen von ihren Entführern, den Kindred, vorherbestimmt sind - um ihre Art zu erhalten. Ihre Vergangenheit hat sie geprägt und je länger sie in ihrem neuen "Zuhause" sind umso mehr zeigen sich Unterschiede. Manche sind froh, ihrem alten Leben entkommen zu sein, Cora hingegen will ihr altes Leben zurück weil es - im Gegensatz zu ihrem jetzigen Leben - echt war.

Mit jedem Kapitel - die aus der Sicht der entführten Jugendlichen erzählt werden - erfährt man etwas über ihre Vergangenheit oder darüber, wie sich ihr Leben durch die Entführung verändert hat und wie sie damit umgehen wollen. Ständig passiert etwas neues, es gibt überraschende Wendungen und man fragt sich immer, was wohl als nächstes passiert.

Ich habe das Buch geradezu verschlungen und kann es nur weiterempfehlen.

                   

(Rezension) Björn Springorum - Der Ruf des Henkers




Genre: Jugendbuch
Verlag: Thienemann
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2016
Seiten: 352
ISBN: 978-3-522-20216-9
Preis: 14,99 €
Altersempfehlung: ab 13 Jahre






Inhalt:

England, Mitte des 19. Jahrhunderts

Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel …


Meine Meinung:

Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben und wird so größtenteils aus der Sicht von Richard und William erzählt. So erhält man einen Einblick in die Gefühlswelt der beiden bzw. in deren Weltsicht. Trotzdem erfährt man nicht jede Einzelheit, so dass noch genug Spielraum für die eigene Phantasie bleibt.

Als Richard seine große Liebe Liz in London wiedertrifft, merkt man sofort wie er sich verändert. Alles, was er von William gelernt hat stellt er in Frage und die winzigen Zweifel an Liz' Verhalten verschwinden durch ein Lächeln von ihr. Seine Verwirrung ist für den Leser deutlich spürbar und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass es künstlich oder übertrieben dargestellt wird.
Auch bei William merkt man, dass er nicht nur der mürrische Henker ist vor dem alle Angst haben müssen. Auch wenn der Ruf, der ihm vorauseilt, ein guter Schutz für ihn ist, da er ja neben seinem Job als Henker auch noch eine andere Aufgabe erfüllt.

Anfangs fand ich es etwas schwer, in die Geschichte zu kommen, da recht wenig passierte. Okay, im Grunde genommen passiert erst zum Ende hin etwas, doch im Verlauf des Buches war ich so mit der Frage nach dem Geheimnis beschäftigt und damit, das Verhalten von William und Richard  zu deuten, dass ich mich keine Sekunde gelangweilt habe. Außerdem hielt die Geschichte auch die eine oder andere Überraschung bereit.

           

Dienstag, 11. Oktober 2016

Rezension: Anders Johansen - Das schwarze Loch in mir

https://www.beltz.de/kinder_jugendbuch/produkte/produkt_produktdetails/32137-das_schwarze_loch_in_mir.html


Genre: Jugendbuch
Originaltitel: Hullet

Verlag: Beltz & Gelberg
Erscheinungsdatum: 11. Juli 2016
Seiten: 295
ISBN: 978-3-407-82172-0
Preis: 14,95 €
Altersempfehlung: ab 12 Jahre








Klappentext:

"Er hatte gesagt, es sei unmöglich. Jetzt war es passiert, und dich dachte, dann könnte alles passieren."

Plötzlich klafft in der Felswand des Storfjeld ein Loch. Bald wird ein Tunnel das völlig abgeschiedene Dorf mit dem Rest der Färöer-Inseln verbinden. Die geschützte Welt des autistischen David beginnt zu bröckeln. Sein Vater stürzt sich in einen sinnlosen Kampfe gegen die Neuerungen, im Dorf entstehen Rivalitäten. Zum Glück hat David seinen großen Bruder Peter, der ihm hilft und ihn schützt. Als David ungewollt einen tragischen Unfall verursacht, verändert sich das Leben der Familie völlig.


Meine Meinung:
(Achtung Spoiler)

Davids Heimatort ist so abgeschieden, dass es in der Entwicklung noch weit zurück liegt. Nun aber soll ein Tunnel gebaut und das Dorf der "Zivilisation" angeschlossen werden.
Aus der Sicht des autistischen David wird erzählt, wie das Leben vor dem Tunnel war und wie es sich verändert nachdem er eröffnet wurde. Das Besondere ist die subjektive und gleichzeitig wertungsfreie Erzählweise, die zwar ungewohnt ist, dem Leser jedoch dabei hilft, ein Verständnis von Davids Wahrnehmung zu entwickeln. Er kann zwar nicht sagen wie er sich fühlt, man merkt jedoch, wenn ihn etwas überfordert, denn dann beginnt er, Fakten  zu einem bestimmten Thema aufzusagen oder eine Wortkette aus interessanten Wörtern zu bilden.

Ich fand es erschreckend zu lesen wie das Dorf, in dem es bislang friedlich zu ging und alle füreinander da waren, immer mehr auseinanderfällt. Natürlich hatte es auch früher schon Reibereien gegeben, die waren jedoch harmlos im Vergleich zu den zum Teil gewalttätigen Auseinandersetzungen, die der Fortschritt mit sich brachte.

Das Buch hat mir gut gefallen, jedoch fühlte ich mich durch den Klappentext ein wenig in die Irre geführt. Ich war gespannt darauf, was für ein Unfall passiert, wie David damit umgeht und welche Veränderungen das nach sich zieht. Jedoch ist nicht der Unfall der Wendepunkt, sondern die Eröffnung des Tunnels. Deshalb gibt es Punktabzug - es macht keinen Spaß in die Irre geführt zu werden.

        





Sonntag, 2. Oktober 2016

Want to read - Oktober

Ich habe für diesen Monat mal eine kleine Auswahl an Büchern zusammengestellt, die ich lesen möchte und  zum Teil auch lesen muss, da ich Ende des Monats einen Lehrgang für Büchereiarbeit habe und es dafür Pflichtlektüre gibt. Ein Klick auf den Titel führt zur Verlagsseite.

Arnaldur Idirdason - Gletschergrab

 Die Eiskappe des Vatnajökull auf Island schmilzt. Die Streitkräfte der US-Basis Keflavík sind in Alarmbereitschaft, denn der Gletscher hütet ein Geheimnis: Ein abgestürztes Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg mit brisanter Fracht. Vor der grandiosen Kulisse des ewigen Eises gerät eine junge Isländerin in Lebensgefahr. Sie weiß nur wenig, aber das ist schon zu viel für die Drahtzieher der "Operation Napoleon" ...

Anders Johansen - Das schwarze Loch in mir

 Ganz Fjeldvig ist in Unruhe, denn ein Tunnel soll das völlig abgeschiedene Dorf mit dem Rest des Landes verbinden.
Auch der autistische David fürchtet die Veränderungen, die das »schwarze Loch« auslöst. Zum Glück hat er seinen Bruder Peter, der seine behütete Welt zu erhalten versucht. Doch Peters plötzlicher Entschluss, Fjeldvig durch das »schwarze Loch« zu verlassen, lässt Davids Leben zusammenbrechen und löst einen tragischen Unfall aus.

Björn Springorum - Der Ruf des Henkers

England, Mitte des 19. Jahrhunderts
Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel …

Daniel Höra - Das Schicksal der Sterne (Pflichtlektüre für Lehrgang)



Adib und Karl. Der eine ein junger Flüchtling aus Afghanistan, der andere ein alter Mann, der in seiner Jugend aus seiner schlesischen Heimat vertrieben wurde. Beide sind geprägt von den Erlebnissen ihrer Flucht und beide haben Verlust, Angst und Verfolgung kennengelernt. Und trotzdem hat keiner von beiden aufgegeben. In Berlin kreuzen sich die Wege von Adib und Karl. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die ein gemeinsames Schicksal teilen, beginnt ...

Barbara Honigmann - Chronik meiner Straße (Pflichtlektüre für Lehrgang)



Barbara Honigmann lebt in Straßburg, weit weg vom berühmten Zentrum. Hier gibt es keine Parks, kein Europaparlament und keine Kathedrale. Was es gibt, ist Vielfalt: orthodoxe und weniger orthodoxe Juden, einen dreibeinigen Hund, eine ältere Dame, die nicht zurückschreckt vor der Bepflanzung fremder Balkone, einen dunkelhäutigen Priester in weißem Gewand und einen Splitternackten mit dem Po in der Sonne. Barbara Honigmann begegnet in ihrer Straße der ganzen Welt im Kleinen, erfährt von Tragödien, schließt Freundschaften, stellt sich den Enttäuschungen, aber auch Träumen ihrer Nachbarn. Ein Buch, wie es nur das Leben selbst schreibt.

Taavi Soininvaara - Finnischer Tango

Tausende Kilometer liegen zwischen Helsinki und Bagdad. Und doch ist die finnische Hauptstadt Dreh- und Angelpunkt eines mörderischen Plans: Von hier soll ein weltweiter Jihad ausgehen. Noch ahnt Arto Ratamo nicht, dass er es mit einem Fall von apokalyptischer Dimension zu tun hat. Die fünf Jahre als Ermittler der Sicherheitspolizei haben Spuren bei ihm hinterlassen. Zudem ist seine alte Liebe Riitta Kuurma von Europol zurückgekehrt, während seine jetzige Freundin Ilona mehr Nähe sucht. Doch eine andere Frau braucht sein Hilfe: Eeva, die ein enormes Zahlengedächtnis hat, wird von Terroristen erpresst. Ratamo läuft die Zeit davon, denn bei ihrer Jungfernfahrt ist die „Pride of Britain“ über und über mit Sprengstoff präpariert.

(Rezension) Simon Mayo - Blame (engl.)


Genre: Dystopie
Verlag: Corgi Childrens
Erscheinugsdatum: 7. Juli 2016
Seiten: 480
ISBN: 978-0552569071
Preis: 9,49 €








Inhalt:

What happens when society wants you banged up in prison for a crime your parents committed?

That’s the situation in which Ant finds herself – together with her little brother Mattie and their foster-parents, she’s locked up in a new kind of family prison. None of the inmates are themselves criminals, but wider society wants them to do time for the unpunished ‘heritage’ crimes of their parents.

Tensions are bubbling inside the London prison network Ant and Mattie call home – and when things finally erupt, they realize they’ve got one chance to break out. Everyone wants to see them punished for the sins of their mum and dad, but it’s time for Ant to show the world that they’re not to blame.

Meine Meinung:
(Achtung, Spoiler)

Ich war gespannt darauf ein Buch zu lesen, in dem es darum geht, dass Familienangehörige von Verbrechern für deren Vergehen in Sippenhaft genommen werden weil sie auch von den Vergehen profitiert haben. Ant ist ein rebellisches Mädchen, der es schwer fällt, sich an REgeln zu halten und die - so kam es mir beim Lesen vor - ihre Entscheidungen spontan und unüberlegt fällt, was sie nicht selten in Schwierigkeiten bringt. Warum ausgerechnet sie diejenige sein soll, die dafür sorgt, dass die ungerechtfertigte Gefangenhaltung von Unschuldigen beendet, konnte ich nicht nachvollziehen.

Auch die Tatsache, dass ich zu Ant keinen richtigen Zugang finden konnte, machte mir das Lesen schwer. Ich muss Protagonisten nicht sympathisch finden, aber meiner Meinung nach muss das, was sie tun, Sinn machen. So richtig anfreunden konnte ich mich nur mit Max, dem Sohn von Ants Pflegeeltern, denn er war meiner Meinung nach der einzige, dessen Verhalten ich nachvollziehen konnte.

Von der Umsetzung war ich jedoch alles andere als begeistert. Zwar besticht der Schreibstil des Autoren durch ein unglaublich hohes Tempo und es wimmelt nur so von actionreichen Szenen, die die Spannung erhöhen, jedoch stellten sich mir als Leser immer mehr Fragen die mir während des Lesens nur selten und wenn, dann nicht zufriedenstellend beantwortet wurden.

Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen, denn nachdem es über 400 Seiten immer nur rasant vorwärts ging war das Ende eher lahm und nicht der große Knall den ich erwartet hatte.

   

(Rezension) Sofia Caspari - Der Tanz des Kolibris

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/landschaftsromane/der-tanz-des-kolibris/id_2974132

Genre: Roman
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:13. Mai 2016
Seiten: 525
ISBN: 978-3-404-17346-4
Preis: 9,99 €









Inhalt:

Ein Dorf am Rande des Hunsrücks: Anne und Thomas lieben einander, sehen jedoch als Magd und Knecht des Großbauern Reichard keine Möglichkeit, eine Familie zu gründen. Zudem beginnt Reichard, Anne nachzustellen. Als ein Auswanderungsagent durch ihr Dorf reist und von Brasilien berichtet, beschließen Anne und Thomas, die Überfahrt zu wagen. Doch ihre Ersparnisse reichen zunächst nur für Annes Überfahrt. Sie tritt in die Dienste eines jungen Mannes, der verborgene Pläne verfolgt und auch ihr Schicksal mitbestimmen wird ...

Meine Meinung:

Ich war skeptisch als ich anfing zu lesen, da ich mich bislang nicht an Geschichten gewagt habe, die weit in der Vergangenheit spielen, doch ich fand mich schnell zurecht und der angenehme Schreibstil der Autorin machte es mir leicht, die Geschichte zu mögen. Es ging nicht schnell voran was im ersten Moment ungewohnt war, jedoch durchaus Sinn macht wenn man bedenkt, dass zu der damaligen Zeit auch alles seine Zeit brauchte - die Verbindung von Erzähltempo und Geschichte ist deshalb sehr gelungen.

Man erfährt viel über die Schwierigkeiten der ärmeren Bevölkerung, über Versprechen die von Auswanderungsagenten gemacht und dann nicht gehalten werden aber auch über die Einstellung der besser gestellten Schicht, die ihre Angestellten als ihr Eigentum sahen und mit ihnen so umgingen wie es ihnen gerade passte.

Im Buch geht es zu einem sehr großen Teil um Anne, jedoch werden auch die Geschichten der Personen aus ihrem unmittelbaren Umfeld miterzählt. Das hat mir gut gefallen weil man so erfährt, wie es den anderen mit der Situation, in der sie sich befinden, geht und wie sie damit umgehen.

Die Geschichte hat mir ein paar angenehm ruhige Lesestunden beschert.

         


(Rezension) Estelle Maskame - Dark Love - Dich darf ich nicht begehren

https://www.randomhouse.de/Paperback/DARK-LOVE-Dich-darf-ich-nicht-begehren/Estelle-Maskame/Heyne/e495219.rhd



Genre: Young Adult
Originaltitel: Did I mention I miss you?
Serie: Dark Love #3
Erscheinungsdatum: 19. September 2016
Seiten: 416
ISBN: 978-3-453-27065-7
Preis: 9,99 €
Altersempfehlung: ab 13 Jahre







Inhalt:

Zwischen Tyler und Eden war es von Anfang an die große Liebe - tief, echt und kompromisslos. Als Tyler einfach abhaut, weil er den Konflikt mit seiner Familie nicht erträgt, ist Eden tief verletzt. Um Tyler endgültig zu vergessen, geht sie zum Studium nach Chicago und stürzt sich sogar in eine halbherzige Beziehung zu einem anderen Jungen. Doch kaum steht sie Tyler in den Semesterferien wieder gegenüber, muss Eden feststellen: Sie kommt einfach nicht über ihn hinweg. Und Tyler geht es genauso, ob er will oder nicht. Wird er nun endlich über seinen Schatten springen und sich zu Eden bekennen, koste es, was es wolle?

Meine Meinung:

Nachdem mich der 2. Teil der Trilogie noch weniger überzeugt hat als der erste, hatte ich an den Abschluss keine allzu hohen Erwartungen. Doch siehe da, mit der Autorin ist auch die Story erwachsener geworden.

Natürlich gibt es immer noch diverse Dinge die ich absolut nicht nachvollziehen kann, zum Beispiel dass Eden weiterhin jede 2. Woche bei ihrem Vater verbringt wenn sie gerade nicht am College ist - denn er zeigt ja mehr als deutlich, dass er sie eigentlich gar nicht in seinem Haus haben will. Oder wieso Edens Vater sich so trotzig und uneinsichtig benimmt wie ein Teenager - als Vater sollte man doch in der Lage sein, mal vernünftig mit seiner erwachsenen Tochter zu reden. Und dann dieser komische Familienausflug, der wohl nur als Plattform dient, Eden und Tyler einen "dramatischen" Abgang nach Portland zu ermöglichen.

Aber sei's drum. Der Abschnitt, der in Portland spielt ist der beste der ganzen Serie und zeigt vor allem Tylers Wandlung mehr als deutlich, aber auch Eden wirkt hier erwachsener, wobei diese Entwicklung in meinen Augen wie aus heiterem Himmel kam.
Das Ende hingegen finde ich nicht so gelungen. Nachdem jede Entwicklung sich so lange hingezogen hatte, wirkte es hier irgendwie hektisch, als solle am Ende unbedingt noch schnell eine (zumindest ansatzweise) Auflösung sämtlicher noch schwelender Konflikte her.
Nichtsdestotrotz hat mir dieser Band von den dreien am besten gefallen. Haben muss man die Serie jedoch nicht unbedingt.

      

Mittwoch, 14. September 2016

(Rezension) Rachel Gibson - Nur küssen ist schöner

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Nur-Kuessen-ist-schoener/Rachel-Gibson/Goldmann-TB/e466901.rhd




Originaltitel: What I love about you
Genre: Liebesroman, Contemporary Romance
Serie: Truly, Idaho – Band 2
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2015
Seiten: 315
ISBN: 978-3-442-48237-5
Preis: 8,99 €
Altersempfehlung: ---








 
Inhalt: 

Natalie Cooper lebt mit ihrer Tochter Charlotte im beschaulichen Städtchen Truly in Idaho. Sie hat einen Fotoladen aufgemacht damit sie für sich und ihre Tochter sorgen kann, nachdem ihr Ehemann sie mit ihrem ganzen Geld und einer 20jährigen verlassen hat. Ihr Leben verläuft in ruhigen Bahnen bis Blake Junger ins Nachbarhaus zieht. Er ist unhöflich und hat keine Ahnung, wie man mit Kindern umgeht, allerdings ist er nahezu unverschämt attraktiv, was Natalie ziemlich aus der Fassung bringt. Auch Blake empfindet mehr für Natalie als er sich eingestehen möchte. Jedoch haben beide eine Vergangenheit, die sie daran hindert, ihren Gefühlen nachzugeben und dann taucht auch noch Natalies Ex-Mann wieder auf...


Das Buch und ich:

Ich weiß nicht mehr so genau, wann und wie dieses Buch in meinen Besitz gekommen ist – es muss also schon eine Weile her sein. Jetzt ist es also in meine Tasche gewandert und hat mir für ein paar Tage die Frühstücks- bzw. Mittagspause bei der Arbeit versüßt.

Natalie hat sich in ihrem Leben eingerichtet. Sie hat lange gebraucht um das, was ihr Ex-Mann ihr mit seinem Verschwinden und seinen kriminellen Machenschaften eingebrockt hat, einigermaßen zu verarbeiten. Vor allem ihre Tochter Charlotte hat ihr dafür die Kraft gegeben. Und eines Tages taucht Blake auf und wirbelt in ihrem Leben alles durcheinander. Ein bisschen wie im wahren Leben – du denkst, du hast alles im Griff und bringt ein Typ alles zum Einsturz. So ist es manchmal, ich weiß wovon ich rede. Das Dumme ist nur, mit einem Happy End ist es im Leben nicht so einfach. Deshalb mag ich diese Art von Büchern. Man liest sich durch einen Haufen Katastrophen, Peinlichkeiten oder ähnliches, weiß aber die ganze Zeit, dass am Ende alles irgendwie gut wird.

Die Geschichte spielt in der heutigen Zeit im fiktiven Städtchen Truly in Idaho/USA. Ein Ort wo jeder jeden kennt und in dessen Kleinstadtmief man sein Leben verbringt wenn man es nicht rechtzeitig schafft, von dort zu verschwinden.

Die Geschichte ist in einer einfachen Sprache geschrieben, es eignet sich also gut für „Zwischendurch“ im Wartezimmer beim Arzt, in der Bahn oder einfach dann, wenn man den Kopf nicht frei hat für hochtrabende Literatur. Die Handlung fand ich schlüssig, wobei manches natürlich etwas gerafft wurde damit es nicht langatmig und dadurch langweilig wird. Man erfährt sowohl etwas darüber, wie die Protagonisten heute sind als auch darüber, warum sie so geworden sind. Auch die Blicke in die Vergangenheit sind eher knapp gehalten, verraten dem Leser jedoch alles, was wichtig ist.

Rachel Gibsons schreibt auf eine humorvolle Art und Weise ohne dabei jedoch übertrieben komisch zu wirken. Auch die ernsten Momente sind durchaus glaubwürdig, zuviel Tiefgang gibt es allerdings nicht, aber das wäre hier auch fehl am Platz.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war unterhaltsam und hat mich für eine Weile aus meiner Welt entführt. Es hatte witzige, ernste und erotische Szenen und war trotz der Vorhersehbarkeit was das Ende angeht kein bisschen langweilig. 

       

Montag, 5. September 2016

(Rezension) Paige Toon - Du bist mein Stern

http://www.fischerverlage.de/buch/du_bist_mein_stern/9783596179367


Genre: Roman
Originaltitel: Johnny be good
Serie: Johnny Jefferson #1
Verlag: S.Fischer Verlage
Erscheinungsdatum: 17. August 2010
Seiten: 464
ISBN: 978-3-596-17936-7
Preis: 8,99  €






Inhalt:

Was würdest du tun, wenn dein Chef der heißeste Rockstar der Welt wäre?
Könntest du Job und Privatleben trennen?

Meg kann es nicht fassen – sie soll die neue persönliche Assistentin, von Rockstar Johnny Jefferson werden! Und zwar sofort.
Und bevor Meg auch nur begreifen kann, was da gerade mit ihr passiert, sitzt sie auch schon im Flugzeug nach Los Angeles und taucht ein in eine Welt voller Glamour und Promisternchen.
Meg versucht ihren Job so professionell wie möglich zu machen, aber Johnny macht ihr die Sache nicht wirklich leicht. Er ist einfach viel zu sexy und seine Augen viel zu unverschämt schön!
Zum Glück ist da noch Johnnys Freund Christian, der Meg mit seiner ruhigen Art dabei hilft, einen kühlen Kopf zu bewahren. Allerdings – wie lange noch?


Meine Meinung:

Vor einer Weile habe ich "Diesmal für immer" von Paige Toon gelesen und danach festgestellt, dass es dazu eine Vorgeschichte gibt, so dass ich diese nun auch endlich gelesen habe.

In lockerem Ton erzählt die Autorin die Geschichte von Meg, die durch Empfehlung ihrer Chefin den Job als persönliche Assistentin von Johnny Jefferson bekommt. Sie weiß nicht so recht, was in dieser Position von ihr erwartet wird, zumal Johnny ziemlich launisch und sprunghaft ist, findet sich jedoch schnell ein. Klar verliebt sie sich irgendwann und hofft eine ganze Weile, dass diese Geschichte gut ausgeht - trotzdem merkt sie, dass er ihr nicht gut tut. Christian hingegen ist das totale Gegenteil von Johnny, vor allem ruhig und verlässlich, so dass man gut nachvollziehen kann, dass Meg irgenwie hin- und hergerissen ist.

Es ist eins dieser Bücher, bei denen man liest und liest ohne zu merken, wie die Zeit vergeht. Es macht einfach Spaß die Geschichte von Meg zu verfolgen und man fühlt die ganze Zeit mit ihr. Man liebt, leidet, zweifelt, ist sauer...

Es ist im übrigen egal, ob man die Fortsetzung zuerst gelesen hat, so kann man den ersten Teil als eine Art Rückblende betrachten.