Samstag, 23. September 2017

Funkelnder Leseabend

Im Rahmen der Edelstein-Challenge, gibt es heute einen Leseabend, bei dem ich mitmache. Organisiert wird er von Bianca von Prowling Books und *hier* ist ihre Seite dazu







Natürlich gibt es im Laufe des Abends auch ein paar Fragen, die ich hier beantworten werde. Also, los gehts...


Frage 1
Welches Buch bzw. welche Bücher möchtest du heute lesen und hast du dir ein bestimmtes Ziel vorgenommen? X Seiten, bis Kapitel X, Buch beenden...? =)

https://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/demon_road_hoelle_und_highway-7869/

Ich starte mit "Demon Road" von Derek Landy und ärgere mich gerade, dass ich gestern den zweiten Band nicht sofort aus der Bücherei mitgenommen habe.
Ein bestimmtes Ziel habe ich mir nicht vorgenommen. Ich lese einfach so lange ich Lust habe und schaue, wie weit ich komme.







Frage 2
Welches Buch hat dich zuletzt so richtig begeistert bzw. enttäuscht? Fasse das Buch in 3 Adjektiven zusammen, ohne uns zusätzlich zu sagen was deine Meinung ist und lass uns ein wenig raten. =)

Ich habe mich für "Morgen lieb ich dich für immer" von Jennifer L. Armentrout entschieden



1. authentisch
2. bewegend
3. fesselnd


Wie wahrscheinlich nicht so schwer zu erraten war, hat mir dieses Buch gut gefallen - es steht bislang an erster Stelle meiner Lieblingsbücher des Jahres.




update:
Bei "Demon Road" bin ich mittlerweile bei Kapitel 31 angelangt, also auf Seite 261/478 (okay, ich bin zum Leseabend mit Kapitel 21 gestartet). Die Charaktere sind verschieden und man lernt sie immer besser kennen. In einer Szene hatte ich so einen "oh Gott, wie kann man bloß so blöd sein?"-Moment, aber das war ein kleiner Ausreißer, den ich erstmal verzeihen werde, weil es mir das Buch sonst ganz gut gefällt.

Frage 3
 Hattet ihr in eurem aktuellen Buch bzw. euren aktuellen Büchern schon eine Lieblingsstelle oder ein schönes Zitat? Konnte euch etwas besonders berühren oder zum Lachen bringen?

Sagen wir es mal so, einer der Charaktere ist ein wenig nervig, wenn auch auf eine liebevolle Art, und ist manchmal etwas schwer von Begriff, das hin und wieder zu Momenten führt, die ich mit "Situationskomik" beschreiben würde (weil mir gerade kein passenderer Begriff einfällt)

update:
Ich bin jetzt bei Kapitel 44 und wäre vermutlich weiter gekommen, wenn ich nicht zwischendurch Hunger gehabt hätte :)

Frage 4
Draußen ist es mittlerweile dunkel, die Augen werden womöglich schwer und wir machen es uns so richtig gemütlich. Oder doch lieber im Stehen lesen um bloß nicht einzuschlafen? Erzähle uns von deinen liebsten Lesegewohnheiten an einem Herbst-/ bzw. Winterabend.

Am liebsten natürlich in eine kuschelige Decke gehüllt auf dem Sofa, im Ofen knistert das Feuer, und dann so richtig ins Buch abtauchen. Ich träume noch von einem dieser extra-breiten Sessel, der in meiner kleinen Bibliothek steht, aber das wird wohl noch eine Weile dauern.

update:
Ich habe Demon Road jetzt beendet. Es hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen, allerdings fand ich das Ende etwas chaotisch.

 
Ich werde jetzt mit diesem Buch weitermachen. Ich habe die Reihe jetzt so lange ignoriert - länger geht es wohl nicht. Mal sehen wie es mir gefällt.









Frage 5
Die letzte Frage heute lautet: Wie liest du im Alltag? Machst du regelmäßig solche Marathons wie heute, einfach ein paar Stunden lesen, oder sind es im Alltag dann doch eher Häppchen und es summiert sich mit der Zeit? Wie oft und lange liest du normalerweise?

Das ist ganz verschieden. Momentan bin ich krank geschrieben, da lese ich wirklich viel und oft auch Stunden am Stück. Sonst nutze ich oft auch die kleinste Pause um ein paar Seiten zu lesen. Aber ich habe auch Phasen, in denen ich gar nicht lese - die sind aber eher selten.

update:
Erstes Kapitel von "Selection" beendet. Liest sich ja ganz gut. 

update (0:09 Uhr):
Bin mittlerweile bei Kapitel 7. Der Schreibstil ist so, dass ich förmlich durch die Zeilen fliege, aber ich werde wohl doch zeitnah im Bett verschwinden und morgen dann nochmal bei meinen Mitlesern durchgucken.
Gute Nacht. 

Montag, 18. September 2017

Ich bin Vielleser

Ich stöbere oft auf Bücherblogs herum und auch durch die Challenges an denen ich teilnehme fällt mir immer wieder auf, wieviel Zeit sich die Buchblogger fürs Lesen und ihren Blog nehmen. Ich weigere mich ein wenig, mich selbst als Buchblogger zu bezeichnen, weil ich die Aufmachung und Rezensionen der anderen wirklich toll finde und meine an diese bei weitem nicht heranreichen. Aber ich führe diesen Blog vor allem für mich selbst. Ich sehe ihn als digitales Notizbuch in dem ich die  Bücher festhalte, die ich lese.

Wenn ich mit Menschen spreche, denen ich so über den Weg laufe und wir das Thema "Lesen" anschneiden, sind die meisten eher beeindruckt über die Zahl der Bücher, die ich so lese. Spitze Bemerkungen, wie andere sie offenbar erhalten, erlebe ich eigentlich nie.

Trotzdem habe ich mir  nach dem Beitrag von Aleshanee mal die Fragen "geklaut", die sie wiederum bei Mellis Buchleben gefunden hat.

1. Woher nimmst du die Zeit zum Lesen? Hast du keine anderen Verpflichtungen?

Natürlich habe ich Verpflichtungen. Ich habe einen Job, einen Haushalt und hin und wieder möchten Familie und Freunde mich auch mal zu Gesicht bekommen (wobei letzteres bei mir eher ein Vergnügen als eine Pflicht ist). Aber die meisten von uns haben doch ein Hobby, für das sie sich mehr oder weniger Zeit nehmen - und mein Hobby ist das Lesen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, wieviel Zeit man zum Lesen haben kann, wenn man den Fernseher einfach mal aus lässt ;-)

2. Hast du die Bücher in deinem Regal alle gelesen?

Nein, aber die meisten. Und den Rest schaffe ich auch noch, die Bücher laufen mir ja nicht weg.

3. Kannst du dich an alle gelesenen Bücher erinnern?

Also, ich könnte sie jetzt nicht aus dem Gedächtnis aufsagen und den Inhalt im Detail wiedergeben, aber wenn ich ein Buch später in die Hand bekomme oder jemand davon erzählt, weiß ich relativ schnell ob ich es gelesen habe und wie es mir gefallen hat.

4. Wie kannst du es dir finanziell leisten, so viel zu lesen?

Da ich nicht zu den Menschen gehöre, die immer nur die allerneuesten Bücher lesen, ist es finanziell nicht so problematisch. Ich leihe mir viel in Büchereien (auch eBooks), dazu kommen öffentliche Bücherschränke, Bücherflohmärkte, Geschenke, Mängelexemplare, Gewinne von Internetportalen und hin und wieder kaufe ich sogar mal ein neues Buch.

5. Brichst du Bücher ab? Hast du dann nicht Angst, etwas zu verpassen?

Ich breche Bücher selten ab. Irgendwie habe ich auch bei Büchern die mir nicht gefallen meistens noch die Hoffnung, dass wenigstens ein gutes Ende dabei rauskommt. Früher habe ich mich immer bis zum Ende durchgequält, aber inzwischen bin ich so weit, dass ich meine kostbare Lesezeit nicht mehr von schlechten Büchern stehlen lasse. Außer bei Rezensionsexemplaren - die lese ich natürlich bis zum Ende.

6. Liest du Bücher quer?

Nein. Wenn das Buch mich begeistert, will ich es ausgiebig genießen. Wenn ich das Buch furchtbar finde, lege ich es wieder weg.

7.  Liest du kurze Bücher nur wegen der Statistik?

Nein. Für mich ist es im Prinzip egal, ob ein Buch 100 oder 1000 Seiten hat. Es ist nur manchmal so, dass ich ein dickes Buch etwas länger im Regal lasse weil ich gerade zig Dinge im Kopf habe und deshalb "leichte" Lektüre bevorzuge, die oft eher so um die 300 Seiten hat.

8. Üben die Challenges, an denen du teilnimmst, keinen Druck auf dich aus?

Jein. Klar wähle ich meine Bücher auch so aus, dass sie zur Challenge passen. Aber wenn ich gerade wirklich Bock auf etwas habe, dass in keine Challenge passt, dann lese ich das trotzdem. Lesen soll ja Spaß machen. Allerdings gibt es bei den meisten Challenges eine Deadline zum Rezensionen schreiben, da komme ich des Öfteren in Zugzwang. Richtig stressen lasse ich mich davon jedoch nicht. Und es gibt ja auch noch "entspannte" Challenges wo keine Rezi-Pflicht besteht.

9. Ist Lesen ein Wettbewerb?

Für mich nicht. Lesen ist mein Hobby, meine Entspannungshilfe. Ich muss niemanden mit der Zahl meiner Bücher oder der gelesenen Seiten übertrumpfen - wozu? Nur damit ich sagen kann, dass ich der "bessere" Leser bin weil ich mehr habe? Davon habe ich nichts, es würde mir nur den Spaß verderben.

10. Hast du keine anderen Hobbys?

Doch. Eine Menge. Nähen und Häkeln. Kochen und Backen (wobei man das ja auch unter "Haushaltspflichten" zählen könnte). Briefe schreiben. Sport. Ich mache das alles nicht jeden Tag, so ist Abwechslung vorhanden und es gibt tatsächlich auch Tage, an denen ich kein Buch in die Hand nehmen mag.

Mittwoch, 13. September 2017

(Rezension) J.R. Ward - Bourbon Kings

https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/bourbon-kings/id_6111288



Reihe: Bourbon Kings #1
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 3. Januar 2017
Seiten: 528
ISBN: 978-3-7363-0322-5
Preis: 12,90 €









Inhalt:

Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familie großen Reichtum und großes Ansehen gebracht. Doch als Tulane, der verlorene Sohn und Erbe des Imperiums, nach zwei Jahren des selbstauferlegten Exils auf das Familienanwesen Easterly zurückkehrt, droht die glänzende Fassade zu zerbrechen. Geplatzte Träume und die unerfüllte Liebe zu der Angestellten Lizzie King hatten ihn damals in die Flucht getrieben. Jetzt ist Lane wieder da - und mit ihm die Vergangenheit. Seine Rückkehr wird an niemandem spurlos vorübergehen: nicht an Lizzie, die ihr Herz um jeden Preis schützen will, nicht an Lanes schöner und eiskalter Ehefrau oder seinem älteren Bruder, dessen Zorn und Verbitterung keine Grenzen kennen. Und schon gar nicht an dem strengen Bradford-Patriarchen, einem Mann mit wenig Moral, noch weniger Skrupeln und vielen dunklen Geheimnissen. Während die Spannungen in der Familie wachsen, wird klar, dass sich das Leben auf Easterly für immer verändern wird.


Das Buch und ich

Schon wegen des Covers hatte das Buch im Laden meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und auch der Klappentext hörte sich für mich sehr vielversprechend an.

Den Schreibstil der Autorin fand ich recht angenehm und leicht zu lesen, allerdings musste ich mich immer wieder umgewöhnen, da sie in der 3. Person aus der Sicht unterschiedlicher Charaktere schreibt, so dass man sich immer erstmal klar machen muss, um wen es gerade geht. Auch im Allgemeinen gab es viele unterschiedliche Charaktere, die man - ebenso wie ihre Beziehungen untereinander - im Blick haben musste, um das Ganze zu verstehen, wobei mir manchmal nicht klar war, ob sie überhaupt eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen.

Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen, allerdings spielt sich das alles in einem recht kurzen Zeitraum ab, was es für mich eher unglaubwürdig macht. Vieles geht einfach zu schnell und gleichzeitig gibt es in den über 500 Seiten wenig "Action".

Insgesamt bin ich mit dem Buch jedoch recht zufrieden und werde sicher auch noch den nächsten Band lesen.

Montag, 11. September 2017

(Rezension) Susann Pásztor - Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts

http://www.kiwi-verlag.de/buch/die-einen-sagen-liebe-die-anderen-sagen-nichts/978-3-462-04526-0/



Genre: Roman
Verlag: Kiepenheuer &Witsch
Erscheinungsdatum: 09. März 2013
Seiten: 256
ISBN: 978-3-462-04526-0
Preis: 9,99 €









Inhalt:

Das Schweigewochenende, das Mila auf Anraten ihrer Therapeutin besucht, wird zu einer echten Herausforderung: seltsame Menschen, die man nur stumm betrachten kann, unbequeme Sitzpositionen, exotische Anleitungen. Dazu die Stille, die so viele unerwünschte Einsichten bereithält. Und dann noch dieser Simon, der Mila überredet, ihn nach dem Seminar ein Stück mit dem Auto mitzunehmen.
Dass die Stille sie direkt in ein Hotelzimmer führen würde, haben die beiden nicht erwartet. Sie verbringen dort drei leidenschaftliche Tage und Nächte, begegnen sich mit rückhaltloser Offenheit und lassen sich ganz aufeinander ein. Und als sie sich so nah gekommen sind wie niemandem zuvor, beschließen sie, für immer auseinanderzugehen. Susann Pásztor erzählt einfühlsam, witzig und mit psychologischem Gespür von der großen Liebe – und von einer Frau, die alles daransetzt, damit sie doch nicht endet.


Das Buch und ich:

Die Geschichte wird in einem ruhigen Ton und mit einfachen Worten aus Milas Sicht erzählt. Ich konnte mich von Anfang an gut in sie hineinversetzen, vor allem an dem Schweigewochenende, auf dem sie sich zunächst so fehl am Platz vorkommt.

Die Zeit, die sie mit Simon im Hotel verbringt, zeigt eine andere Seite von Mila. Offen, ehrlich und verletzlich. Auch von Simon lernen wir diese Seite kennen und die Nähe zwischen den beiden ist direkt spürbar, wobei man als Leser immer daran erinnert wird, dass die Zeit, die beiden bleibt begrenzt ist.

Bis dahin war ich von diesem Buch restlos begeistert und auch die erste Phase nach der Trennung von Simon war für mich noch realistisch und nachvollziehbar. Den Rest des Buches fand ich jedoch zunehmend verwirrend und machte oft nicht so recht Sinn, das Ende kam sehr plötzlich und ich hatte das Gefühl, einfach sitzen gelassen zu werden.

Obwohl die Geschichte gut erzählt ist und sowohl Momente zum Schmunzeln als auch Momente  zum Nachdenken enthält, hat das Ende dem Gesamteindruck deutlich geschadet.

Mittwoch, 6. September 2017

Read'n'Talk Challenge: Die September-Bücher

https://www.rowohlt.de/taschenbuch/isabel-ashdown-sunday-girl.html

Inhalt:

Nach über zwanzig Jahren kehrt Sarah in das südenglische Küstenstädtchen East Selton zurück. Beim Jahrgangstreffen ihrer Schule wird sie alle wiedersehen: Lehrer, Mitschüler, Mädchenschwarm Dante. Und vor allem Kate und Tina. Ihre besten Freundinnen, damals. Alle werden wissen wollen, warum Sarah damals Hals über Kopf verschwand. Und so wandern Sarahs Gedanken zurück in das Jahr, in dem ihre jäh Kindheit endete. Zurück zu jenem Ereignis, das ihr Leben für immer veränderte ...







http://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/liebe-findet-uns-9783548289557.html

Inhalt:

Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.



https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/bourbon-kings/id_6111288

Inhalt:

Eine mächtige Dynastie: skrupellose Machtspiele und verbotene Gefühle
Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ...

Dienstag, 5. September 2017

(Rezension) Sophie Kinsella - Cocktails für drei

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Cocktails-fuer-drei/Sophie-Kinsella/Goldmann-TB/e369862.rhd


Genre: Chick-Lit
Originaltitel: Cocktails for Three
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 19. August 2013
Seiten: 352
ISBN: 978-3-442-47685-5
Preis: 8,99 €




Inhalt:

Drei junge Frauen arbeiten bei einem Londoner Magazin und treffen sich einmal im Monat, um bei ein paar Cocktails die letzten Neuigkeiten auszutauschen: Da ist die glamouröse, selbstbewusste Roxanne, die stets hofft, dass ihr heimlicher Liebhaber eines Tages seine Frau verlässt und sie heiratet. Die patente Maggie, die bisher noch alles im Leben perfekt gemeistert hat, bis ihre Mutterrolle sie zu überfordern droht. Und Candice – gutmütig und grundanständig. Zumindest glaubte sie das, bis eine alte Bekannte auftaucht, der Candice helfen möchte. Doch damit gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Aber zum Glück sind ja noch Roxanne und Maggie da ...


Das Buch und ich

Ehrlich gesagt, ging mir Candice mit ihrem "Schuldkomplex" mächtig auf die Nerven, vor allem, weil sie von der Möglichkeit, ihre vermeintliche Schuld wieder gut zu machen, so besessen ist, dass sie ihren langjährigen Freundinnen dadurch vor den Kopf stößt und vorbehaltlos ihrer neuen "Freundin" glaubt und deren Verhalten entschuldigt, auch wenn viele Zeichen auf etwas anderes hindeuten.
Natürlich habe auch Roxanne und Maggie Probleme, über die sie nicht reden wollen oder können, aber das fand ich als Leser wesentlich nachvollziehbarer und authentischer.

Ich habe zu Anfang ein wenig mit dem Buch gehadert - vor allem wegen Candice - doch mit der Zeit kam mehr "Geschichte" von Maggie und Roxanne dazu und alles fügte sich wunderbar ineinander. So hatte ich am Ende doch noch viel Freude an diesem Roman. Vieles ist zwar vorhersehbar, doch  manchmal braucht man ja solche Geschichten. Man hält Konflikte leichter aus wenn man weiß, dass am Ende alles gut wird.

Eine perfekte Urlaubslektüre.

(Rezension) Jenny Colgan - Die kleine Bäckerei am Strandweg

https://www.piper.de/buecher/die-kleine-baeckerei-am-strandweg-isbn-978-3-8333-1053-9



Genre: Roman
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 01.Juni 2016
Seiten: 496
ISBN: 978-3-8333-1053-9
Preis: 9,99 €










Inhalt:

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht ...


Das Buch und ich

Laut Inhaltsangabe könnte man meinen, dass Polly freiwillig nach Cornwall geht und die Bäckerei eröffnet, doch ihre finanzielle Lage und die Trennung von ihrem Freund führen sie dorthin. Aber das nur am Rande.
Die Charaktere sind, trotz mancher Schrulligkeiten, sympathisch und liebenswert. Jeder hat kleine Macken und eine Vergangenheit, über die manchmal nicht gerne geredet wird und der Ort scheint trotz der Abgeschiedenheit recht idyllisch zu sein.

Die Geschichte liest sich leicht und ohne allzu große Aufregung. Sie wirkt auf mich relativ authentisch, mal abgesehen von den Konflikten, die ich hier eher als wenig aufregend empfunden habe - da hätte etwas deutlicherer "Krach" dem Buch etwas mehr Schwung verliehen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, es eignet sich sehr gut als leichte Sommer- oder Urlaubslektüre.

Freitag, 1. September 2017

(Rezension) Stefan Ferdinand Etgeton - Das Glück meines Bruders

http://www.chbeck.de/Etgeton-Ferdinand-Glueck-Bruders/productview.aspx?product=20244636


Genre: Roman
Verlag: C.H. Beck
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2017
Seiten: 240
ISBN: 978-3-406-71181-7
Preis: 19,95 €










Inhalt

Botho und Arno van Dijk machen einen letzten Abstecher ins belgische Doel, wo ihre Großeltern lebten und sie viele Feriensommer und Weihnachtsfeste ihrer Kindheit und Jugend verbracht haben. Sie möchten das vor dem Abriss stehende Haus noch einmal erleben und Botho hofft außerdem, seine Jugendliebe Lenie wiederzusehen.


Das Buch und ich

Das erste was einem auffällt, ist der Schreibstil. Während jedem Schreibanfänger erstmal eingetrichtert wird, dass er keine ellenlangen Sätze verwenden soll, tut der Autor hier genau das. Seine Sätze ziehen sich über diverse Zeilen, allerdings sind sie in einer einfachen Sprache verfasst so dass man sie leicht lesen kann. Das ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, würde an sich den Lesefluss jedoch nicht stören.

Aber...

Die Geschichte wird aus der Sicht von Botho erzählt und dessen wirren Gedankengängen zu folgen ist schon eine echte Herausforderung. Anfangs schweift er oft von der Gegenwart in die Vergangenheit und gewährt dem Leser so einen Einblick in seine Kindheit. In diesem Abschnitt des Buches konnte ich mich gut in ihn hineinversetzen, vor allem, da wir in etwa dasselbe Alter haben, und es kamen auch oft Erinnerungen an meine Kindheit hoch.

Danach wurde es schwieriger. Arno macht seinem Bruder ein Geständnis, mit dem dieser nicht so recht klar kommt und das er zunächst verarbeiten muss. Das konnte ich noch nachvollziehen, aber danach wurde es zunehmend verwirrender. Bothos halbherzige Suche nach seiner Jugendliebe, die "voreheliche Panikattacke" von Arnos Verlobter, die ihre Auszeit ausgerechnet bei Botho verbringt (wieso eigentlich??) und ein Ausblick in Bothos Leben nach diesem Sommer.

Während ich zu Beginn der Geschichte noch  mit dem Ich-Erzähler sympathisierte wurde er im Verlauf zunehmend nervig. Ständig betont er, wie egal ihm alles ist obwohl die Tatsache, dass er manches einfach nicht loslassen kann, verrät, dass ihm eben nicht alles egal ist. Er gibt sich stark und selbstbewusst, ist aber im Grunde verlorener als sein Bruder, und man möchte ihn einfach mal schütteln und ihn anbrüllen. Ihm sagen, dass er sein Leben leben soll statt ständig in der Vergangenheit festzuhängen und nur darüber nachzudenken was wäre, wenn...

Am Ende des Buches saß ich ratlos da und fragte mich, was der Autor mir als Leser mit dieser Geschichte wohl sagen will. Ich habe keine Ahnung.

Freitag, 25. August 2017

(Rezension) Magnus Myst - Das kleine Böse Buch

http://www.ueberreuter.de/shop/9783764151249-das-kleine-boese-buch/


Genre: Kinderbuch
Verlag: Überreuter
Erscheinungsdatum: 18. August 2017
Seiten: 128
ISBN: 978-3-7641-5124-9
Preis: 12,95 €

Altersempfehlung: ab 8 Jahre








Inhalt:

Das kleine Böse Buch hat einen großen Traum: es will ein richtiges Böses Buch werden, ganz wie die Großen. Nur braucht es dafür die Hilfe des Lesers – als Versuchskaninchen -, um damit auf den richtigen … äh bösen Weg zu kommen! Und dann ist da auch noch Finster, der das Geheimnis der Bösartigkeit aufdecken und stehlen will.
Mit kniffligen Rätseln und schaurig-lustigen Geschichten, die das kleine Böse Buch für den Leser parat hat, bleibt selbst der größte Lesemuffel am Ball. Nur mit seiner Hilfe können die durcheinandergeratenen Seiten des kleinen Bösen Buches wieder in die richtige Reihenfolge gebracht und das Geheimnis der Bösartigkeit gelüftet werden


Das Buch und ich:

Zunächst mal fällt dieses Buch auf weil es klein und schwarz ist, mit einem Monstergesicht und auch der Titel macht neugierig. Man fragt sich als erstes, was ein "böses Buch" eigentlich ist.

Richtig böse ist das Buch natürlich nicht.
Dieses Buch macht Spaß.

Man fängt an zu Lesen und schon nach wenigen Seiten gibt es die erste Aufgabe. Wenn man sie richtig löst, wird man zu der Seite geführt auf der es weitergeht. Genau, es wird nicht der Reihe nach gelesen, sondern man springt geradezu durch das Buch. Hinzu kommen unterschiedliche Schriftarten und Farben, helle und düstere Zeichnungen und natürlich die Rätsel.

Das außergewöhnlichste Kinderbuch das ich kenne.
Sehr zu empfehlen.

(Rezension): Paula Hawkins - Into the water

https://www.randomhouse.de/Paperback/Into-the-Water-Traue-keinem-Auch-nicht-dir-selbst-/Paula-Hawkins/Blanvalet-Hardcover/e455642.rhd


Genre: Roman
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 24. Mai 2017
Seiten: 480
ISBN: 978-3-7645-0523-3
Preis: 14,99 €



Anmerkung: Ich habe das Buch als Hörbuch im englischen Original gehört, deshalb beziehen sich manche Sachen auch auf das Hörbuch und nicht ausschließlich auf den Inhalt




Inhalt:

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Das Buch und ich 

Wenn ich unterwegs bin, höre ich ganz gerne Hörbücher. Dieses gab es leider nicht als mp3, so dass fürs Hören nur der CD-Player zu Hause oder das Auto in Frage kamen, das empfand ich als kleinen Nachteil, da ich zu Hause durch viele andere Dinge abgelenkt werde und mich so nicht auf das Hörbuch konzentrieren kann und die Autofahrten meist nicht länger als 2 Stunden dauern.

Die Geschichte wird von diversen Personen erzählt, was zum Einen spannend ist, da man immer wieder zusätzliche Informationen bekommt, die man sonst nicht unbedingt hätte, auf der anderen Seite ist es aber auch schwierig, bei der Menge an Personen einen Überblick zu behalten. Es empfielt sich, sich bei diesem Buch einen kleinen Spickzettel zu machen, so kann man sich immer wieder schnell in Erinnerung rufen, mit wem man es gerade zu tun hat und in welchem Verhältnis die Personen zueinander stehen.

Ich war eine Weile etwas verwirrt (nicht nur durch die vielen Personen), da ich zunächst annahm, dass es sich bei diesem Fluss um einen "verfluchten" Ort handelt, an dem sich viele Menschen das Leben genommen haben. Mit der Zeit jedoch wurde dann der Zusammenhang klarer.

Nachdem das Buch über einen langen Zeitraum doch recht spannend war und ich mir diverse Varianten überlegt hatte, was denn nun am Ende dabei rauskommt, so war ich vom Ende selbst etwas enttäuscht. Klar machte es alles einen Sinn, ich fand es dann jedoch recht plötzlich im Vergleich zu der doch recht langsamen Entwicklung vorher.

Im Ganzen hat mir das Buch doch recht gut gefallen und mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert, auch wenn ich der Meinung bin, dass es dem Buch ein paar Erzählcharaktere weniger ganz gut getan hätten.

Mittwoch, 23. August 2017

(Rezension) Die königlichen Kaninchen von London


Genre: Kinderbuch
Verfasser: Santa Montefiore & Simon Sebag Montefiore
Illustratorin: Kate Hindley
Verlag: Woow Books
Erscheinungsdatum: 04. August 2017
Seiten: 144
ISBN: 978-3961770014
Preis: 18,00 €
Altersempfehlung: ab 7 Jahre


Anmerkung: Woow Books ist ein neu gegründeter Verlag. Da ich keine Homepage gefunden habe, gibts keine Verlinkung (wird, wenn möglich, nachgeholt)



Inhalt:

Eigentlich ist Shylo das kleinste und ängstlichste Kaninchen weit und breit. Doch dann gerät ausgerechnet er in ein riesengroßes Abenteuer! Eine Bande von Ratten will die Königin von England im Nachthemd fotografieren und sie so vor der ganzen Welt lächerlich machen. Um den gemeinen Plan der Ratten zu verhindern, muss Shylo all seinen Mut zusammennehmen. Und er braucht die Hilfe der königlichen Kaninchen von London...

Das Buch und ich

Schon als ich das Buch in der Buchhandlung meines Vertrauens in die Hand gedrückt bekam, war ich vom Cover begeistert. Leuchtend blau, mit goldene Schrift und ebensolcher Verzierung sowie den liebevoll gezeichneten Kaninchen. Diese sehen nicht einfach nur niedlich aus wie in Bilderbüchern sondern - wie ich finde - irgendwie aristokratisch, auf jeden Fall sieht man ihnen auf den ersten Blick an, dass sie etwas besonderes sind.
Auch die sonstige Gestaltung des Buches fällt auf. Das große Format und vor allem das Gewicht fallen sofort auf.  Bevor die Geschichte los geht, werden alle wichtigen Kaninchen mit Portrait vorgestellt, die Kapitelüberschriften sind mit kleinen Zeichnungen verziert und auf jeder Seite finden sich die Abdrücke von Kaninchenpfoten. Eine große Schrift und deutlicher Zeilenabstand machen das Lesen ebenso leicht wie die einfachen Formulierungen.

Zur Geschichte.
Shylo muss eine Augenklappe tragen damit er irgendwann nicht mehr schielt und wird deshalb - und weil er so klein und schmächtig ist - von seinen Geschwistern aufgezogen, auch seine Mutter macht sich ständig Sorgen. Obwohl er sich oft nutzlos und überhaupt nicht mutig fühlt, ist er neugierig und besucht verbotenerweise ständig das Kaninchen Horatio, der ihm Geschichten von den königlichen Kaninchen erzählt. Horatio ist es auch, der Shylo ermutigt, sich auf den Weg nach London zu machen.
Ich glaube, dass Kinder sich gut in Shylo hineinversetzen können, denn schließlich wird jeder mal wegen etwas geärgert oder glaubt, dass man etwas nicht kann. Die Geschichte zeigt, dass man nicht groß und stark sein muss um mutige Dinge zu tun, sondern dass man auch Großes erreichen kann, wenn man klein und clever ist.
Kinder können es selbst lesen, es eignet sich aber auch als Vorlesebuch.

Das Buch ist spannend, mit tollen Zeichnungen und natürlich mit Happy End. Es ist zwar etwas teuer aber den Preis durchaus wert.



(Rezension) Simona Ahrnstedt - Alles oder nichts

https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/alles-oder-nichts/id_6098148



Originaltitel: En enda risk
Serie: Only One Night #3
Genre: Contemporary Romance
Verlag: Lyx
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Seiten: 697
ISBN: 978-3-8025-9947-7
Preis:15,00 €







Inhalt:

Ambra ist eine erfolgreiche Journalistin auf der Suche nach einer heißen Story. Tom ein ehemaliger Elitesoldat, dem Schreckliches zugestoßen ist.

Ambra muss an den Ort zurückkehren, an dem sie niemals wieder sein wollte.  Tom versucht hier, sich ins Leben zurück zu kämpfen.

In Kiruna, im Norden Schwedens, wo klirrende Kälte und ewige Dunkelheit herrschen, begegnen sich zwei Menschen, die auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit sind. Zwei Menschen, die tiefe Wunden tragen. Und niemandem vertrauen.

Zwei Menschen, die von der Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, überwältigt werden.

Es kommt ihnen falsch vor. Und doch so beängstigend richtig.
Aber können sie einander wirklich heilen?
Oder wird ihre Liebe sie ein für alle Mal zerstören?


Das Buch und ich: 

Ich war im Urlaub und in Stimmung für etwas Romantisches, zu kitschig sollte es jedoch nicht sein. Da fiel mir dieses Buch in die Hände. Der Titel klang vielversprechend und der Klappentext versprach neben der Romantik auch etwas Spannung oder zumindest Schwierigkeiten, die überwunden werden müssen um ans Happy End zu gelangen.

Leider hielt das Buch wenig von dem, was es versprach. Der Ex-Elitesoldat mit dem Trauma und die Journalistin mit der furchtbaren Kindheit, daraus hätte man doch mehr machen können als ein fast 700 Seiten langes, sich wie Kaugummi ziehendes Buch in dem alles so plattgetreten wird, dass sogar die wenigen Stellen, an denen der Leser ein erotisches Knistern oder ein leichtes Unbehagen spüren sollte, einen nicht mehr so richtig packen können.

Die Charaktere bleiben, trotz interessanter Vergangenheit, eher flach, Probleme sind von einer auf die andere Seite gelöst ohne dass man erfährt wieso und das einzige, was ich am Ende immer noch mochte, war das Setting.

Schade.
Ich denke, wenn die Autorin es geschafft hätte, mich wenigstens emotional ein wenig zu packen, hätte ich über die nichtssagenden Kleinigkeiten hinwegsehen können und das Buch mehr gemocht.

Es ist ganz okay, aber dafür hätte man keine 700 Seiten gebraucht.

Montag, 31. Juli 2017

Read'n'Talk Challenge: Die August-Bücher

Für den August habe ich die Auswahl der Bücher unter das Motto "Urlaubslektüre" gestellt.


 Inhalt

Maeve ist es satt, dass alle denken, sie sei mit ihren 25 Jahren noch nicht richtig erwachsen. Sie wird es ihnen zeigen. Nichts wie rein in ihre heißgeliebte rote Schrottbeule, um in L. A. ihr Glück zu finden. Aber auf halber Strecke muss sie feststellen: Zweite Chancen sind nur gut, wenn man sie auch erkennt. Es gehört Mut dazu, zum Glück Ja zu sagen, wenn man dem Krebs ein Schnippchen geschlagen hat. Her mit ein wenig Nachhilfe im Leben und im Lieben!

(Da das Buch nicht mehr aufgelegt wird, gibt es hier keinen Link)





https://www.rowohlt.de/buch/Shari_Shattuck_Tage_wie_Salz_und_Zucker.3113374.html

Inhalt:

Ellen Homes liebt es, ihre Mitmenschen zu beobachten - sie selbst aber möchte nicht gesehen werden. Sie versteckt sich hinter zu vielen Kilos und ihr Gesicht hinter langen Haaren. Nachts putzt sie in einem Riesensupermarkt. Eines Tages trifft Ellen im Bus eine junge Frau: Temerity ist blind, sprüht vor Lebensfreude, hat keinerlei Berührungsängste. Sie ist der erste Mensch seit langem, der Ellen «sieht». Die folgt ihr fasziniert und rettet sie prompt vor zwei Handtaschendieben. Fortan ist nichts mehr, wie es war. Temerity lockt Ellen gnadenlos aus der Reserve. Zusammen fangen die beiden ungleichen Freundinnen an, sich einzumischen - immer da, wo jemand sich nicht wehren kann oder wo Unrecht geschieht. Sehr schnell wirbeln sie jede Menge Staub auf ...



http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/holunderherzen-9783548612874.html
 Inhalt:

Nach einer gescheiterten Beziehung hat Anne die Nase voll von der Liebe und hofft auf die heilende Wirkung ihrer Tante. Die eigenwillige Tilly ist das schwarze Schaf der Familie und Annes großes Vorbild. Doch Tilly scheint selbst nicht ganz auf der Höhe zu sein: Ihr Öko-Hof in der Lübecker Bucht ist halb verlassen, einzig ihr Mops Hugo leistet ihr Gesellschaft. Hinter der spröden Fassade ihrer Tante entdeckt Anne eine verletzliche Frau, die oft zerstreut wirkt. Anne beschließt zu bleiben und den wild wachsenden Holunder auf Tillys Hof zur neuen Einnahmequelle zu machen. Dabei wird sie tatkräftig unterstützt vom Fischer Thies, und auch der Landarzt Carsten lässt sich überraschend oft blicken. Vielleicht ist in Sachen Liebe ja doch noch nicht alles zu spät?

Freitag, 28. Juli 2017

(Rezension) Usch Luhn - Die Pfotenbande #1: Lotta rettet die Welpen

https://www.ravensburger.de/produkte/buecher/kinderbuecher/die-pfotenbande-band-1-lotta-rettet-die-welpen-40604/index.html



Genre: Kinderbuch
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsdatum: 18. Mai 2016
Seiten: 144
ISBN: 978-3-473-40604-3
Preis: 9,99 €
Altersempfehlung: ab 8 Jahre








Inhalt:

Leni, Henry, Paula und Max sind entsetzt: Ihre neue Lehrerin Frau Rabe ist total streng. Außerdem kann sie überhaupt nicht mit Hunden umgehen. Und ihr fieser Freund führt irgendetwas im Schilde ... Die Freunde machen sich sofort daran, den Fall aufzuklären. Gut, dass ihre vier Hunde sie niemals im Stich lassen. Denn ein ganzer Wurf süßer Welpen braucht dringend die Hilfe der Pfotenbande!


Das Buch und ich

Es fällt mir ehrlich gesagt bei Kinderbüchern oft schwer, eine Bewertung - egal welcher Art - abzugeben, weil ich keine eigenen Kinder habe und deshalb den Lesegeschmack dieser Altersgruppe nicht so gut kenne.

In diesem Buch geht es um Freundschaft, Tierliebe, Abenteuer und Mut. Jungs und Mädchen werden gleichermaßen angesprochen, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass mir das Buch gefallen würde, wenn ich im Grundschulalter wäre. Auch wenn es zwischen den Kindern mal leichte Meinungsverschiedenheiten gibt, so klären sie diese schnell und es gefährdet ihre Freundschaft nicht. Auch dass eine Lehrerin sich in die Babypause verabschiedet gehört heute zum Alltag von Grundschülern, so dass sie sich auch hier wiederfinden können. Klar, so richtig realitätsnah ist das mit dieser Art Abenteuer nicht, aber auch in den Zeiten von TKKG wollten wir doch schon Verbrechen aufklären ;)

Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt und mit Illustrationen aufgelockert, der große Druck macht das Lesen leichter.

Für Jungs und Mädchen, die Tiere und Abenteuer mögen.

(Rezension) Andreas Steinhöfel - Dirk und ich

https://www.carlsen.de/hardcover/dirk-und-ich/68666



Genre: Kinderbuch
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 01. Juli 2016 (Erstveröffentlichung 1991)
Seiten: 192
ISBN: 978-3-551-55365-2
Preis: 12,99 €
Altersempfehlung: ab 8 Jahre








Inhalt:

Wo die Brüder Andreas und Dirk auftauchen, ist das Chaos vorprogrammiert. Dabei können sie meistens gar nichts dafür! Ob als Spaghettimonster auf dem Kindergeburtstag, als Nikoläuse im Altenheim oder als spektakuläre Unfallfahrer mit dem Rodelschlitten – immer geht so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Aber dafür gibt es immer viel zu lachen. Und jetzt kommt auch noch Babybruder Björn dazu – mit dem müssen sie gleich mal eine Weltraumexpedition starten!

Das Buch und ich:

In recht kurzen Kapiteln werden die kleineren und größeren Abenteuer von Andreas und seinem Bruder Dirk erzählt. Dabei fühlte ich mich mehr als einmal in meine eigenen Kindheit zurückversetzt und beendete jedes Kapitel zumindest schmunzelnd wenn nicht sogar laut lachend.

Dieses Buch ist jedenfalls nicht nur was für Kinder (wahrscheinlich werden sich Jungs eher angesprochen fühlen, weil es ja um zwei Brüder geht, aber abenteuerlustigen Mädchen gefällt es sicher auch) sondern auch für die Eltern.

Da es eine abgeschlossene Geschichte pro Kapitel ist, können die lesenden Kinder es problemlos nach einem Kapitel beiseite legen und müssen sich keine Sorgen darüber machen, ob sie wieder in die Geschichte hineinfinden. Oder vorlesende Eltern lesen vor dem Schlafen gehen ein Kapitel vor.

(Rezension) Jonathan Safran Foer - Hier bin ich

http://www.kiwi-verlag.de/buch/hier-bin-ich/978-3-462-04877-3/



Originaltitel: Here I Am
Genre: Roman
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum: 10. November 2016
Seiten: 688
ISBN: 978-3-462-04877-3
Preis: 26,00 €








Inhalt:


»Hier bin ich« erzählt von vier turbulenten Wochen im Leben einer Familie in tiefer Krise. Julia und Jacob haben sich auseinandergelebt, doch wie könnten sie sich trennen, ohne dass ihre drei Söhne darunter leiden oder gar sie selbst? Immer wieder diskutieren sie alle Szenarien durch, kümmern sich aufopferungsvoll um den inkontinenten Hund und die bevorstehende Bar Mitzwa des ältesten Sohns. Gerade als die israelische Verwandtschaft zur Familienfeier in Washington, D.C. eintrifft, ereignet sich ein katastrophales Erdbeben im Nahen Osten, das die Invasion Israels zur Folge hat. Die Fragen »Was ist Heimat? Was bedeutet Zuhause?« stellen sich noch einmal ganz neu, auch für Jacob.

Das Buch und ich:

Seit einer Ewigkeit nehme ich mir vor mal aktuelle "Literatur" zu lesen, also mal was anderes als das leicht verdaulichen All-Age, Chick-Lit oder Regionalkrimis. Also legte ich mir neulich in der Buchhandlung meines Vertrauens, diesen Roman zu. Und wurde davon beinahe erschlagen, was nicht an der Tatsache liegt, dass der fast 700-Seiten Wälzer gewichtsmäßig kein Leichtgewicht ist.

Der Schreibstil ist zwar alles andere als kompliziert, jedoch ist es oft schwer, den endlosen Dialogen zu folgen oder bei den diversen Zeitsprüngen, in denen manche Zusammenhänge erläutert werden, nicht durcheinander zu kommen. Das machte das Lesen schon hin und wieder zu einer leichten Quälerei.

Da man ja spätestens in der Oberstufe lernt, dass uns anspruchsvolle Literatur immer etwas sagen will, fragte ich mich zunehmend: "Was will mir dieses Buch sagen?"
Gute Frage. Es wurde jedoch deutlich, dass man selbst diverse Rollen in seinem Leben einnimmt. Sohn, Vater, Ehemann bzw. Mutter, Tochter, Ehefrau - und das sind nur drei von vielen. Wenn man darüber mal genauer nachdenkt, ist das eine sehr spannende und faszinierende Sache. Beim Lesen wollte ich mir jedoch des öfteren sowohl Jacob als auch Julia krallen und ihnen ein "redet doch einfach mal richtig miteinander" an den Kopf werfen. Aber die mangelnde bzw. unzureichende Kommunikation untereinander ist nicht nur bei ihnen ein Problem, sondern bei den meisten von uns. Wie oft sagen wir Dinge nicht, weil wir unser gegenüber nicht verletzen oder uns selbst nicht der vermeintlichen Lächerlichkeit preisgeben wollen? Wie oft tun wir Dinge, die wir nicht wollen, um andere glücklich zu machen?

Die einzigen, die in dieser Hinsicht relativ unverdorben sind, sind Benji (der jüngste Sohn) und Jacobs Vater Irv, der allerdings ohne Rücksicht auf Verluste seine Weltansicht verbreitet, was zwar sehr ehrlich, aber nicht besonders taktvoll ist. Den beiden älteren Söhnen ist zwar längst klar, was zwischen ihren Eltern los ist,  bringen es jedoch nicht zur Sprache, nicht zuletzt auch, weil es "nicht ihr Job" ist.

Ein weiteres großes Thema ist das Jüdischsein. Ist man nur ein "richtiger" Jude wenn man sich an alle Regeln  hält und wenn es notwendig ist, für Israel in den Krieg zieht? Ist man überhaupt ein "richtiger" Jude wenn man keine besondere Beziehung zu Israel spürt, es nicht als das ursprüngliche Zuhause sieht?

Das Buch ist auf jeden Fall dazu geeignet, den Leser zum Nachdenken anzuregen. Über die eigenen Rollen, darüber, ob man nicht auch lieber manche Dinge aussprechen sollte bevor man irgendwann ohne Vorwarnung explodiert. Über die Situation im Nahen Osten... Allerdings muss man dafür einiges auf sich nehmen. Mal eben nebenbei kann man "Hier bin ich" jedenfalls nicht lesen. So richtig überzeugt hat mich das Buch nicht, dafür hatte es zu viele Längen, aber gefallen hat es mir dennoch.

(Rezension) Rachel Gibson - Darf's ein Küsschen mehr sein?

https://www.randomhouse.de/ebook/Darfs-ein-Kuesschen-mehr-sein/Rachel-Gibson/Goldmann-TB/e338481.rhd



Originaltitel: Tangled up in you
Reihe: Girlfriends #3
Genre: Chick-Lit
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 02. Oktober 2009
Seiten: 320
ISBN: 978-3-641-03197-8 (epub)
Preis: 7,99 €







Inhalt:

Der Ort Truly ist für Maddie Jones ein düsteres Kapitel: Vor vielen Jahren wurde hier ihre Mutter gewaltsam ums Leben gebracht. Eines Tages findet sie zufällig das Tagebuch ihrer Mutter und Maddie wird klar, dass sie sich dieser Familientragödie stellen muss. Als sie dann in Truly ankommt, hätte Maddie mit allem gerechnet, aber nicht mit dem unwiderstehlichen Charme von Mick Hennessy, dessen Vater damals schon das Herz ihrer Mutter gebrochen hatte …

Das Buch und ich:

Maddie schreibt True Crime Bücher unter einem Pseudonym und jetzt wagt sie sich an ihre eigene Geschichte. Doch in Truly stößt sie auf eine Mauer des Schweigens, was nicht weiter verwunderlich ist. Ich mochte Maddie und ihre liebenswerte Eigenart, lecker riechende Bodylotions & Duschgels in diversen Sorten zu "sammeln" und je nach Stimmung zu verwenden. Auch Mick war mir sympathisch, wobei ich jetzt nicht von "unwiderstehlichem Charme" sprechen würde.

Natürlich darf man hier nichts anspruchsvolles erwarten, obwohl das Thema, wie ich finde, schon Potential für mehr hätte. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, allerdings hatte ich zwischenzeitlich den Eindruck, dass es etwas  zäh wurde, weil es sich nur darum drehte, dass Maddie Mick nicht widerstehen kann und ihrem schlechten Gewissen, weil sie ihn über ihre wahre Identität im Unklaren lässt und es nicht schafft, ihm zu sagen wer sie ist.

Für kurzweilige Unterhaltung aber empfehlenswert.

(Rezension) Rachel Gibson - Wer zuletzt lacht, küsst am besten

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Wer-zuletzt-lacht-kuesst-am-besten/Rachel-Gibson/Goldmann-TB/e383745.rhd



Originaltitel: Rescue me
Reihe: Lovett-Texas #3
Genre:Chick-Lit
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 18. Februar 2013
Seiten: 320
ISBN: 978-3-442-47750-0
Preis: 8,99€







Inhalt:

Das Letzte, wovon Sadie Hollowell geträumt hat, ist ausgerechnet wieder auf der Ranch ihres Vaters mitten im texanischen Nirgendwo zu landen. Noch dazu, um als Brautjungfer in einem pinken Tüllungetüm an der Hochzeit ihrer Cousine teilzunehmen. Dass der unnahbare, wortkarge und leider unverschämt attraktive Vince spontan als ihr Begleiter einspringt, macht die Sache auch nicht besser. Die Frauen der Stadt liegen ihm zu Füßen, doch das interessiert ihn herzlich wenig. Von der Liebe will Vince schon lange nichts mehr wissen. Bis die chaotische, schöne Sadie sein Leben völlig auf den Kopf stellt …

Das Buch und ich:

Wenn sich bei mir eine Leseflaute breit macht, sind Bücher wie dieses ein gutes Mittel, den Spaß am Lesen wiederzufinden. Weil man genau weiß, dass sie sich am Ende eben doch bekommen. Was man jedoch nicht weiß ist, was dazwischen alles für größere und kleine Katastrophen passieren.

Es fällt leicht, sich in die Personen hineinzuversetzen. In Sadie, die aus dieser doch recht spießigen Kleinstadt "geflohen" ist und die, obwohl sie sich inzwischen ein eigenes Leben aufgebaut hat, sofort in ihre Jugend zurückversetzt fühlt als sie zur Hochzeit ihrer Cousine anreist. In Vince, der eigentlich weder eine Beziehung noch seßhaft werden will und trotzdem irgendwie dort hängen bleibt. Aber auch in das ganze kleinstädtische Leben.

Ehe man sich versieht hat man das Buch auch schon durch und man bleibt mir dem guten Gefühl zurück, dass es am Ende immer gut ausgeht. Auch wenn ich weiß, dass das nur eine fiktive Geschichte ist, so nehme ich dieses gute Gefühl tatsächlich mit in mein Leben, besonders dann, wenn es da gerade nicht so läuft.

Das Buch ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber als Sommer-/Urlaubslektüre für leichte Unterhaltung gut geeignet.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Rezension: T.C. Boyle - Die Terranauten

https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-terranauten/978-3-446-25386-5/


Genre: Roman
Originaltitel: The Terranauts
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2017
Seiten: 608
ISBN: 978-3-446-25386-5
Preis: 26,00 €

Hardcover mit Schutzumschlag








Inhalt: 

4 Frauen, 4 Männer, 2 Jahre in einem riesigen Terrarium. Bestsellerautor T.C. Boyle erzählt vom halsbrecherischen Versuch, eine neue Welt zu erschaffen.
In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger.


Das Buch und ich:

Die Geschichte der „Terranauten“ wie Boyle die Teilnehmer des Projekts nennt, wird rückblickend von drei Personen erzählt. Zum einen von zwei Terranauten: Ramsay, zuständig für Public Relations und der Nutztierwärterin Dawn, zum anderen von Linda, die zum erweiterten Kreis der „Auserwählten“ für diese Mission gehörte, nun jedoch Aufgaben außerhalb wahrnimmt um ihre Chancen für die Teilnahme an der nächsten Mission zu erhöhen.

Im ersten Teil des Buches, der die Zeit kurz vor dem Einschluss beinhaltet, erfahren wir, was die Anwärter für diese Mission auf sich nehmen und spüren die stärker werdende Anspannung je näher das große Ereignis rückt. Den Hauptteil bildet dann die Zeit in Ecosphere2 und am Schluss geht es um die erste Zeit nach dem Wiedereintritt in die reale Welt.

Dadurch, dass die Geschichte sowohl von innerhalb als auch von außerhalb von Ecosphere2 erizählt wird, bekommt man ein deutliches Bild von den Zusammenhängen, bezüglich der Größe dieses historischen Ereignisses, das dieses Projekt sein soll, dem Druck der von außen auf die Terranauten ausgeübt wird, sowie die Auswirkungen der Umstände auf alle Beteiligten. Die Charaktere selbst bleiben eher eindimensional, man kann  zu einem gewissen Grad Sympathien entwickeln, doch auf der anderen Seite gehen sie einem mit ihren Egotrips manchmal auch furchtbar auf die Nerven.

Als spannnend würde ich „Die Terranauten“ nicht bezeichnen, jedoch als fesselnd. Das Projekt, das diesem Roman als Kulisse dient, finde ich sehr interessant und auch faszinierend, auch wenn dieses „eines Tages werden wir auf dem Mars (oder sonstwo) leben“ extrem weit von meiner kleinen Welt ist. Während Freunschaften und Beziehungen in unserem Leben oft einen hohen Stellenwert haben und wir nicht selten kompromissbereit sind, um diese zu erhalten, haben die (jetzigen und zukünftigen) Terranauten dazu eine andere Einstellung. Linda und Dawn sind zwar irgendwie befreundet, jedoch sind sie auch Konkurrenten um den Platz in Ecosphere2. Dawn und Ramsay lieben sich – jedenfalls behaupten sie das – doch wenn es um die Mission geht oder letztendlich darum, was danach kommt, haben beide ihre eigene Vorstellung, die sie auch durchsetzen.

Das Buch war nicht das, was ich nach Inhaltsangabe erwartet hatte, aber in diesem Fall war ich absolut positiv überrascht – auch wenn ich als „Happy-End“-verwöhnte Leserin anfangs etwas mit dem Ende gehadert habe. Es wird definitiv einen dauerhaften Platz in meinem Bücherregal bekommen und wenn mich jemand nach einem guten Buch fragt…

Lest „Die Terranauten“ von T.C. Boyle



Freitag, 21. Juli 2017

Leseabend Read'n'Talk Challenge





Nachdem ich an den letzten Terminen für die Leseabende zwar Zeit gehabt hätte, aber es dann irgendwie durch mein löchriges Gedächtnis gerutscht ist, dass sie stattfinden, bin ich heute tatsächlich dabei.
Organisiert wird das ganze von Nadja von Bookwormdreamers (Link führt zur Seite des Leseabends) und jetzt gehts auch schon los...

18.00
Was wollt ihr heute Abend lesen? Habt ihr euch Ziele für den heutigen Abend gesetzt?

Ich lese heute "Hier bin ich" von Jonathan Safran Foer. Ein echt schwerer Schinken - sowohl vom Gewicht als auch von der Story. Ständig gibt es irgendwelche Schlenker bei denen man erst nicht sofort merkt, wann sie anfangen und wenn sie dann aufhören hat man schon beinahe vergessen wie die Situation vor dem Schlenker war.
Ein konkretes Ziel für heute Abend habe ich nicht. Außer, dass ich die "Lesezeit" genießen möchte.

19.00
Was begleitet euch außer eurem Buch durch den Abend?
Obst, genauer gesagt Himbeeren aus dem eigenen Garten, ein paar Schoko & Keks - Riegel und der Fernseher. Den nutze ich aber eigentlich nur als Geräuschkulisse - ich kann es einfach nicht haben, wenn es um mich herum still ist.

20.00
Wie gefällt euch euer Buch bisher so?
Nachdem ich in letzter Zeit eher triviale Bücher gelesen hatte, war es schwer, sich an "Literatur" zu gewöhnen. Aber mittlerweile habe ich über 600 Seiten gelesen (bin also fast am Ende) und so langsam erschließt sich mir der Sinn des gesamten Buches ein wenig. Wahrscheinlich muss ich diese Lektüre nach dem Lesen erst noch ein paar Tage sacken lassen bevor ich ein endgültiges Urteil darüber fälle.

21.00
Wie leicht oder schwer lasst ihr euch vom Lesen ablenken?
Wenn mich ein Buch wirklich richtig in seinen Bann gezogen hat, kann mich eigentlich nichts davon ablenken. Aber ansonsten kann man mich mit Essen immer ablenken. Wenn mich das Buch nicht so begeistert, kann es aber auch alles andere sein.

22.00

Montag, 3. Juli 2017

(Rezension) Klaus-Peter Wolf - Totenstille im Watt

http://www.fischerverlage.de/buch/totenstille_im_watt/9783596297641



Genre: Roman
Reihe: "Sommerfeldt" #1
Verlag: Fischer Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 22. Juni 2017
Seiten: 416
ISBN: 978-3-596-29764-1
Preis: 9,99 €








Inhalt:

"Es ist viel schwieriger, eine gute Fischsuppe zu kochen, als an eine neue Identität zu kommen. Meine ist perfekt. Ich heiße neuerdings Dr. Bernhard Sommerfeldt.
Ich bin praktischer Arzt. Ich habe mich in dem schönen Städtchen Norddeich niedergelassen. Die Leute kommen gerne zu mir. Ich höre ihnen zu. Behandele nicht nur ihre Wunden, sondern entsorge auch schon mal den gewalttätigen Ehemann. Ich bin ein Mann mit Prinzipien. Und ich scheue vor Mord nicht zurück."

Das Buch und ich:

Allein der Klappentext hat mich schon so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, obwohl mich die Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf nicht so 100%ig überzeugt haben.

Um es gleich vorweg zu sagen: dieses Buch ist anders.
Es wird aus der Sicht von Dr. Bernhard Sommerfeldt erzählt, der nach außen hin der freundliche, vertrauenswürdige Arzt ist, der mit seiner Partnerin ein bürgerliches Leben im beschaulichen Norddeich führt. Doch schon auf den ersten Seiten erfährt der Leser, dass hinter dieser Fassade etwas anderes verborgen ist.

Es wird schnell deutlich, dass seine Vergangenheit ihn geprägt hat und dass sie, so sehr er auch versucht hat, sie loszuwerden, sie immer ein Teil von ihm sein wird und sich manche Dinge nicht verleugnen lassen. Ich glaube, man hat als Leser dieses Buches nur zwei Möglichkeiten: man findet Sommerfeldt und seine Taten zutiefst unsympathisch - dann wird man auch das Buch nicht mögen - oder man lässt sich darauf ein, die Welt aus der Sicht eines Mörders zu betrachten und gibt dem Buch damit eine echte Chance.

Man muss Dr. Sommerfeldt nicht mögen um das Buch zu mögen, denn - mal ehrlich - einem "normal" denkenden Menschen wird es zumindest schwer fallen, mit seiner fragwürdigen Einstellung warm zu werden. Seine Motive dürfen hin und wieder edel sein, doch rechtfertigt das seine Taten? Und wie ist er zu dem geworden, der er ist? Ein paar Fragen bezüglich seiner Vergangenheit werden beantwortet, ein Teil bleibt offen, was durchaus sinnvoll ist im Hinblick auf die Fortsetzung.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, zum einen wegen der ungewöhnlichen Sichtweise, zum anderen weil es so unendlich viele Möglichkeiten bietet. Ich hätte mir ein anderes Ende vorstellen können, bin aber mit dem vorhandenen auch einverstanden und freue mich deshalb schon auf die Fortsetzung.


               

Sonntag, 2. Juli 2017

Read'n'Talk Challenge: Die Juli-Bücher

Für Juli habe ich mal ein paar dicke Wälzer zur Auswahl:


Nathan Hill - Geister

https://www.piper.de/buecher/geister-isbn-978-3-492-05737-0
 Inhalt:

Ein Anruf der Anwaltskanzlei Rogers & Rogers verändert schlagartig das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson . Er, der als Kind von seiner Mutter verlassen wurde, soll nun für sie bürgen: Nach ihrem tätlichen Angriff auf einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten verlangt man von ihm, die Integrität einer Frau zu bezeugen, die er seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen hat. Ein Gedanke, der ihm zunächst völlig abwegig erscheint. Doch Samuel will auch endlich begreifen, was damals wirklich geschehen ist. - Ein allumfassender, mitreißender Roman über Liebe, Unabhängigkeit, Verrat und die lebenslange Hoffnung auf Erlösung, ein Familienroman und zugleich eine pointierte Gesellschaftsgeschichte von den Chicagoer Aufständen 1968 bis zu Occupy Wall Street.



 Garth Risk Hallberg - City on Fire

http://www.fischerverlage.de/buch/city_on_fire/9783100022431
 Inhalt:

 New York City, Neujahr 1977. Ein Schneesturm zieht über die Stadt, Feuerwerk erleuchtet den Himmel und im Central Park fallen Schüsse. Die Ereignisse der Nacht bringen eine Gruppe unvergesslicher Figuren zusammen: Die schwerreichen Erben William und Regan Hamilton-Sweeney, Mercer, der am großen amerikanischen Roman schreibt, die Punk-Kids Sam und Charlie aus der Vorstadt, den besessenen Magazin-Reporter Richard und den Cop Larry. Sie alle leben und lieben hier, in der großen Stadt, die bankrott und gefährlich ist und zugleich vor Energie platzt. Als dann am 13. Juli 1977 die Lichter ausgehen, gerät New York City in den Ausnahmezustand – und nach dem Stromausfall ist kein Leben wie zuvor. Ein großer Roman über Liebe, Betrug und Vergebung, über Kunst, Wahrheit und Rock’n’Roll mitten in New York City - kunstvoll, überbordend, außergewöhnlich.


Blake Crouch - Dark Matter - Der Zeitenläufer

https://www.randomhouse.de/Paperback/Dark-Matter-Der-Zeitenlaeufer/Blake-Crouch/Goldmann/e495241.rhd
 Inhalt:

"Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …

Statistik Juni + Leseliste Juli

Ich bin zufrieden mit dem Juni, auch wenn es nicht so viele Bücher geworden sind wie ich erhofft hatte. Aber das Wetter war einfach zu schön und neben dem Lesen hat das Leben ja auch noch anderes zu bieten - sowohl im positiven als auch im negativen Sinn.

Gelesen:
1. Jennifer Armentrout - Morgen lieb ich dich für immer (540 Seiten)
2. K.C. Crowe - Schwarzer Sand (301 Seiten)
3. Gabriele von Braun - Abgehakt (300 Seiten)
4. Agatha Christie - Der Tod auf dem Nil (320 Seiten)
5. Maria D. Headley - Magonia (362 Seiten)
6. Karolin Kolbe - Granatapfeltage (176 Seiten)

gelesene Seiten:  1999 / 67 Seiten am Tag

Leseliste Juni: 3/6 - naja...


Challenge-Fortschritte:

Motto - Challenge:   Punkte (  passende Bücher)

Read'n'Talk Challenge: ausgewählt wurde "Zorn" von Arne Dahl

Nieder mit dem SuB: Alle Aufgaben erfüllt

Panem-Challenge: in diesem Monat hatte ich sogar ein paar zum Thema passende Bücher dabei

Edelstein-Challenge:  2 Zusatzaufgaben erfüllt und sogar 1 feste Aufgabe

Stadt-Land-Buch: ein paar Lücken konnten wieder gefüllt werden

Weltenbummler-Challenge: Ich habe ein paar neue Länder bereist


Leseliste Juli

1. Rachel Gibson - Wer zuletzt küsst, küsst am Besten
2. Barbara Rüscher - Fuck the Möhrchen - Ein Baby packt aus
3. Kaisa Ingemarsson - Es ist nie zu spät für alles
4. Anne Hertz - Glückskekse
5. Marcus Luft - Frühstück in Amsterdam
6. Helen Fielding - Hummer zum Dinner

Montag, 26. Juni 2017

(Rezension) Karolin Kolbe - Granatapfeltage

http://www.thienemann-esslinger.de/planet/buecher/buchdetailseite/granatapfeltage-mein-roadtrip-quer-durch-spanien-isbn-978-3-522-50511-6/



Genre: Jugendbuch
Verlag: Planet!
Erscheinungsdatum: 15.  Juli 2016
Seiten: 176
ISBN: 978-3-522-50511-6
Preis: 9,99 €
Altersempfehlung: ab 12 Jahre








Inhalt:

Ab aufs Fahrrad und einmal quer durch Spanien. Diesen Plan fasst Greta, nachdem sich ihr Freund von ihr getrennt hat. Doch allein hätte sie sich nie und nimmer getraut. Erst durch Artjom, den sie zufällig in Berlin kennenlernt, wird der Plan Realität, und gemeinsam machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise, die verspricht, der Trip ihres Lebens zu werden. Doch geplatzte Fahrradreifen und Regentage durchkreuzen ihre Pläne. Vor allem aber die ungewohnte Nähe zu Artjom, diesem gut aussehenden, fast Fremden sowie die Bekanntschaft eines faszinierenden Spaniers wirbeln Gretas Gefühlswelt so richtig durcheinander. Ob sie nach diesem Roadtrip weiß, wohin ihre Lebensreise gehen soll?


Das Buch und ich

Der Klappentext versprach eine spannende Geschichte über einen Roadtrip, Gefühlschaos inklusive. Schon nach den ersten Seiten ist man in der Geschichte drin und weil das Buch ja auch nicht allzu viele Seiten hat, kann man es gut in einem Rutsch durchlesen. Auf Abenteuer und die ganz großen Gefühle wartet man aber vergebens. Schade, denn die Grundidee bietet durchaus die Basis für mehr.

Gretas Gefühle für Artjom, die sie noch nicht so recht einordnen kann, der Konflikt mit ihren Eltern, die Reise an sich, alles kam mir vor wie in Watte gepackt, nichts wurde so richtig ernsthaft behandelt. Aber als leichte Unterhaltung für einen Sommertag ist das Buch ganz gut geeignet.


        


Samstag, 24. Juni 2017

(Rezension) Maria D. Headley - Magonia

https://www.randomhouse.de/Buch/Magonia/M-D-Headley/Heyne-fliegt/e478584.rhd



Genre: Fantasy
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 03. April 2017
Seiten: 368
ISBN: 978-3-453-27017-6
Preis: 16,99 €


Achtung! Ich bin mir nicht sicher wieviel ich über das Buch erzählen kann ohne zu spoilern. Also entscheidet selbst ob ihr das Risiko eingehen wollt. Falls nicht lasst euch gesagt sein: dieses Buch ist einfach toll :)



Inhalt:

Noch nie hat die 16jährige Aza irgendwo so richtig dazugehört: In der Schule fehlt sie oft wegen Krankheiten. Das Atmen ist für sie eine Qual. Zudem nimmt sie merkwürdige Dinge wahr, Luftschiffe am Himmel, Vögel, die ihren Namen rufen.
Bis auf ihren besten Freund Jason glaubt ihr niemand. Dann stirbt Aza beinahe - und findet sich in Magonia wieder, einem magischen Reich in den Wolken. Und plötzlich ist Aza keine Außenseiterin mehr, hier oben ist sie stark und die Tochter einer Luftschiffkapitänin. Eine große Aufgabe wartet auf Aza - doch ist sie bereit dafür? Ihr Herz hängt noch an der Erde, vor allem an Jason...

Das Buch und ich

Eins der wenigen Bücher in diesem Bereich, die meine Lieblingsbuchhändlerin nicht gelesen hat - gekauft habe ich es trotzdem. Und es hat sich gelohnt.

Nach den ersten Seiten hatte ich ein wenig das Gefühl, ich würde die Geschichte schon kennen. Mädchen mit seltener, gefährlicher Krankheit und besorgter Familie. Bester und einziger Freund, der ihr schließlich seine Gefühle gesteht. Doch dann stirbt Aza, oder auch nicht, und befindet sich in Magonia.

Magonia ist die erste Fantasy-Umgebung, die ich wirklich sehr faszinierend finde. Segelschiffe im Himmel, die unendliche Weite in der sie sich Bewegen. Schiffe, die von der Erde aus nicht gesehen werden können weil sie sich hinter Wetterphänomenen verstecken. Es gibt nur wenige neue Begriffe an die man sich als Leser gewöhnen muss, so dass es leicht fällt, sich in Magonia zurechtzufinden.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Geschichte von Aza und Jason erzählt wird, so dass man nicht nurAzas Zeit in Magonia verfolgt, sondern auch erfährt, wie Jason mit Azas Tod auf der Erde umgeht.

Das Buch hat mich durchgehend begeistert und gehört zu den bislang besten, die ich in diesem Jahr gelesen habe.


              



Freitag, 23. Juni 2017

(Rezension) Gabriele von Braun - Abgehakt

https://www.luebbe.de/bastei-entertainment/ebooks/liebesromane/abgehakt/id_3229122?


Genre: Roman
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 14. März 2013
Seiten: 304
ISBN: 978-3404167616
Preis: 8,99 €







Inhalt:

Paula liebt Henning. Denkt sie. Doch als er ihr endlich den lang ersehnten Heiratsantrag macht, befallen sie plötzlich Zweifel: Soll das wirklich alles gewesen sein im Leben? Dann stolpert sie auch noch über eine alte selbst verfasste Liste - mit lauter Dingen, die sie getan haben will, bevor sie mal Ja sagt. Paula macht sich ans Werk - und erkennt am Ende endlich, was sie wirklich will...


Das Buch und ich

Nachdem sie ewig darauf gewartet hat, dass Henning ihr einen Antrag macht, bringt ebendieser nun Paulas Leben gewaltig ins Wanken. Irgendwie fühlt sich das alles nicht so an, wie es sollte. Und irgendwie ist Henning auch langweilig. Und so soll nun ihr Leben aussehen? Da kommt ihr die alte Liste gerade Recht.

Nachdem sie erkannt hat, dass sie froh sein kann, von ihrer Jugendliebe Tom (dem sie einen spontanen Besuch abstattet) damals abserviert worden zu sein, fliegt sie nach New York. Dort ist alles neu und aufregend und auch Ben, der auf eine große Schauspielkarriere hofft, scheint ein ganz toller Typ zu sein. Aber ist es wirklich so einfach? Abhauen, neu anfangen und die Vergangenheit hinter sich lassen? Hin und wieder mag eine Flucht aus dem Alltag sinnvoll sein, um sich darauf zu besinnen was man hat und was man will, doch vor sich selbst kann man auf Dauer nicht weglaufen. Und so erkennt auch Paula am Ende, wohin sie gehört.

Eine sehr nachvollziehbare Geschichte, die mir recht gut gefallen hat, auch wenn ich Paula manchmal doch als sehr naiv für ihr Alter wahrgenommen habe.